Körpersprache 
Wölfe verständigen sich ausser über Stimme
und Mimik auch durch Körpersignale.
Nähert sich zum Beispiel ein ranghoher Wolf einem rangniedrigen,
hält er als sichtbares Zeichen seiner Stellung
den Schwanz hoch. Je aggressiver er ist,
um so höher reckt er ihn.
Zeigt der andere noch immer nicht
den nötigen Respekt,
sträubt er zusätzlich sein langes Rückenfell,
macht einen Buckel und streckt
die Beine durch, was ihn viel grösser erscheinen lässt,
als er tatsächlich ist.
Solch ein gereizter Wolf
bietet einen höchst imponierenden Anblick
und der Rangniedrige
wird sich zum Zeichen der Unterwerfung
meistens auf den Rücken fallen lassen,
den Schwanz einklemmen
ein Hinterbein heben
und die ungeschützte Kehle darbieten,
indem er den Kopf zurückbiegt.
Mit dieser Haltung zeigt er,
dass er nicht kämpfen will.
Gleichzeitig stimmt er
dabei den ranghöheren Wolf friedlich.
Der Gesichtsausdruck
Wölfe können durch ihren Gesichtsausdruck sehr deutlich Stimmungen und Gefühle vermitteln. Ein Wolf mit halb geöffnetem Maul und glänzenden Augen signalisiert: „Mir geht es gut!“ Junge Wölfe, die um die Wette rennen oder spielerisch miteinander raufen, sehen ein bisschen aus, als würden sie lächeln. Ihre Lefzen sind zurückgezogen, die Mundwinkel weisen leicht nach oben und von den Reisszähnen sieht man nur die Spitze.
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