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                    Bouvier des Flandres 

 

           

 Ursprünglich

wurde der Bouvier des Flandres als Treibhund für

Vieh und Pferde gebraucht.

Außerdem wurde er als "Treidelhund" eingesetzt,

das heißt, er zog vom Ufer aus,

 auf dem sogenannten Treidelpfad,

Personenkähne auf den Kanälen.

 Heute dient er als  Schutzhund,

 Polizeihund und selten in Holland noch als Zughund.

 

 

Der Bouvier

 

  ist ein starker Hund.

Charakter und Körperkraft haben ihn 1980 in den kleinen Kreis der Gebrauchshunde aufsteigen lassen.

Zuverlässigkeit und Treue verschafften ihm außerdem

zunehmende Beliebtheit als Familienhund.

Entwickelt hat sich die Rasse

nicht aus einer Modeerscheinung heraus,

sondern weil der Bouvier als

Arbeitshund gebraucht wurde.

Er stammt sowohl aus dem belgischen,

als auch aus dem französischen Teil Flanderns.

Zu den Aufgaben des großen gelockten

Gesellen gehörte das Bewachen, Treiben, Hüten und beschützen

der Rinderherden.

Außerdem wurde der kompakte Vierbeiner zum ziehen

von Karren gebraucht.

All diese Aufgaben konnte nur ein großer Hund wahrnehmen,

der nicht nur mutig und kräftig war,

sondern auch selbständig arbeitete und witterungsunempfindlich war.

Charaktereigenschaften

 

Artgerechte Haltung und liebevolle,

konsequente Erziehung vorausgesetzt, kommt der Bouvier dem

Idealbild des großen "Allrounders" schon sehr nahe.

Sein Bewegungsdrang macht ihn zum ausdauernden

Begleithund. Sein Verstand und Mut,

seine unbestechliche Treue und Wachsamkeit,

sowie seine natürliche

Schärfe mit hoher Reizschwelle

machen ihn zum idealen Schutzhund.

In der Familie fügt er sich hervorragend ein.

Allerdings ist er nicht "Everybodys-Darling".

Er braucht die feste Bezugsperson, damit

er weiß, wo sein Platz im Familienrudel ist.

Aber dann wird er sich auch mit allen anderen in der Familie

bestens verstehen.

Auch mit anderen Hunden

und Katzen gibt es meist keine Probleme,

Trotz seiner Ausgeglichenheit und Ruhe

spielt der Bouvier sehr gerne.

Wie alle Großhunde ist auch er ein Spätentwickler,

dem man einfach Zeit zum

Erwachsenwerden lassen muß.

Er dankt es mit guter Lernbereitschaft,

Gehorsam und hoher Auffassungsgabe.

Unter den Bouviers wird man selten Angstbeißer finden,

weil diese Tiere sich ihrer Stärke durchaus bewußt

sind. Ausnahmen,

die aus falscher Haltung

oder gedankenloser Überzüchtung resultieren,

bestätigen auch hier die Regel.

 

 Haltung

Obwohl groß und mächtig,

ist der Bouvier doch erstaunlich leichtfüßig,

wendig und sportlich.

Er braucht dementsprechend viel Bewegung.

Wer keine Zeit zu langen Spaziergängen hat,

der kann den Hund auch am Fahrrad mitlaufen lassen.

Auch hält er gut und gerne Schritt mit Pferden.

Zur Abwechslung sollte man dem zottigen Gesellen

Schwimmbäder in Baggerseen o. ä. gönnen, denn im

Wasser fühlt er sich pudelwohl.

Sehr zum Entsetzen der Besitzer macht es ihm Freude,

durch Seen zu

schwimmen - völlig unabhängig von Wetter und Jahreszeiten.

Ist man glücklicher Hausbesitzer mit großem Garten,

verschafft sich der Bouvier auch mal selber seine Bewegung.

Das sollte aber nicht der Regelfall werden.

Schnell lernt er Haus- und Gartengrenzen zu akzeptieren,

und er wird seine Spaziergänge nicht darüber hinaus vornehmen.

Aber innerhalb der Hof- und Gartengrenzen

sollte man nie vergessen, daß dieser Hund ein ausgezeichneter

Wachhund ist, der im Notfall durchaus zu beschützen weiß.

Als Wohnungshund benimmt sich der Bouvier

unauffällig und anständig. Nur dann und wann weiß er sich

durch tiefes Bellen dezent in Szene zu setzen.

Eigentlich braucht der Bouvier unbedingt eine Aufgabe.

Es muß ja nicht zwingend der Hundeplatz sein,

aber einen Garten sollte unser Vierbeiner schon zu beschützen

haben.Er braucht Anschluss an seine Familie und

sollte auf keinen Fall im Zwinger gehalten werden.

Größe:

Rüde: Schulterhöhe 62 bis 68 cm, Gewicht 35 bis 40 kg
Hündin: Schulterhöhe 59 bis 65 cm, Gewicht 27 bis 35 kg
Fell / Farbe:
Mittellanges, raues und etwas zerzaust wirkendes Haar, Blond ( Honigfarben ), Grau, gestromt oder gewolkt, Schwarz
Als Treibhund hielt er die Herden
auf der Weide in Bewegung
 und nachts hütete
er als Schutzhund Stall und Gehöfte.
Heute zählt der Bouvier zu den neun Gebrauchshunderassen.
Vielseitig im Sport,
 aber auch wegen seines ausgeglichenen
 und ruhigen Wesens ein idealer Familienhund.
Erste Forderung an jeden Halter eines Bouvier´s:
 gerechte, konsequente und geduldige Erziehung !
 Er ist eher der Typ des Mitarbeiters - er will überzeugt -
nicht überredet werden. Versteht es der Hundeführer,
 einen besonders guten Kontakt und Vertrauen
 zu seinem Hund herzustellen,
 dann kann der Bouvier
aufgrund seiner hoch entwickelten Merkfähigkeit
 überragendes leisten.
 
<<<< Das war mein treuster Freund und gefährte. Jimmy Wir vermissen Dich sehr!!! Ein blonder Bouvier des Flandres



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