verliebt - verlobt - VERLANDE_t: über Unterhalt + Schulden
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Bevor Du urteilen willst, über mich oder mein Leben, ziehe meine Schuhe an und laufe meinen Weg, durchlaufe die Straßen, Berge und Täler, fühle die Trauer, erlebe den Schmerz und die Freuden......... .....

und erst DANN kannst Du urteilen...

über mich:                

 

Ich wurde am 25. Juli 1963 als heiß ersehnte Tochter meiner Eltern an einem Donnerstag geboren.

Ich wurde in eine Theater-Familie hineingeboren. Meinem Vater oblag die Technik, meine Mutter war zunächst im Ballett und nach einer Gesangsausbildung als Sopranistin engagiert.

Nach meiner Geburt ging mein Vater weiter zum Theater; meine Mutter blieb zu Haus :-) - wie sich das halt so in einem durch und durch konservativen Haushalt gehört. Ich wurde katholisch getauft und im religösen Glauben erzogen.

Die ersten leidvollen Erfahrungen musste ich machen, als meine besten Grundschulfreunde "von dannen" zogen. Meinen Freund Michael verschlug es zunächst nach Krefeld dann nach Stuttgart und meine Freundin Bettina nach Wachtendonk.

Vielleicht ist dies der Grund, dass mich nie mehr eine andauernde Kindergarten-/Grundschul-Freundschaft von Kindesbeinen an begleiten sollte. Ich war tottraurig.

Mit dem Wechsel in eine weiterführende Schule zogen wir auch um; von einer 4-Zimmer-Etagenwohnung, 7. Etage, in ein kleines Einfamilienhaus mit Garten. Meine Eltern konnten nie verstehen, dass ich dem alten Schmuddelhinterhof bittere Tränen nachweinte. Der einzige Grund, der mich ein wenig tröstete war der, dass mir das heiß-ersehnte Haustier in Aussicht gestellt wurde. Dort war es möglich einen Hund zu halten.

Meine Leistungen auf dem Gymnasium waren beeinflusst von meiner Verlusttrauer der "alten Heimat" und Grundschul-Freunden, die es auf andere weiterführende Schulen verschlagen hatte. Der Umzug brachte mir so Herzleid, weil liebgewonnene Kameraden nicht mehr da waren und meine schulischen Leistungen darunter litten.

So wechselte ich dann zur 7. Klasse vernünftiger Weise auf die erste Gesamtschule in Oberhausen. Noch heute bin ich von dem Prinzip fest überzeugt, so dass ich heute besten Gewissens auch meine Kinder in dieser Schulform untergebracht habe und hoffe, dass sie dort den allumfassendsten Start ins Leben bekommen.

Die Entscheidung war gut. Durch das andere Benotungssystem und die Gruppierung in Grund- und Erweiterungskurse, hatte ich Highlights, die auch meine Herzenswunden wieder heilen ließen.

Ich machte meine Fachoberschulreife mit Qualifikation und ging in die Oberstufe -; die ich - sehr zum Leidwesen meiner Eltern - im Jahrgang 12 beendete.

Ich wollte endlich finanziellen Boden unter den Füßen bekommen. Das Taschengeld, was ich erhielt, trug wohl dazu bei, dass ich Schule mehr als demotivierend empfand. Für 20 DM im Monat musste ich mit 17 Jahren hart kämpfen. Ein Studium unter solchen Voraussetzungen kam für mich überhaupt nicht in Betracht. Und ebenso wenig konnte ich mir vorstellen, eine andere Schule zu besuchen, den Ort zu wechseln, mein Vertrautes zu verlassen.

Nach ewig dauernden Diskussionen, tränenreichen, aufreibenden Abenden mit meinen Eltern, die mich immer wieder zu einem Abitur überreden/zwingen wollten, kam endlich Licht an das Ende des Tunnels mit der Einsicht meiner Eltern, dass mit diesem Druck oder Zwang gar nichts mehr ging. Ich wurde krank. Durch den Zeitverlust war nun die Entscheidung zwingend: Jahrgang 12 noch einmal oder ab gehen.

Meine Eltern gaben nach und so konnte ich eine Ausbildung beginnen. Mein Traumjob war seinerzeit im Büro oder im medizinischen Bereich. Ich begann meine Ausbildung 1982 bei der Stadt Oberhausen. Etwas besseres konnte mir, meiner Person mit meinem Naturell nicht passieren: Sicherheit, Konstante und doch flexibele Aufagbenbereiche durch immer wieder wechselnde "Ämter".

1988 lernete ich meinen Ex-Mann kennen, 1989 heirateten wir standesamtlich, 1990 kirchlich. Im April 1992 wurde meine Tochter geboren. Ich ging dementsprechend im März 1992 in Mutterschutz und danach in Erziehungsurlaub. Durch die Vorteile des Öffentlichen Dienstes hatte ich hier schon die Möglichkeit, für das Kind 3 Jahre mich beurlauben zu lassen. Toll!!!, dachte ich damals. 1994 wurde mein Sohn geboren.

Und dann nahm die Entwicklung rasanten Lauf -

Als Alleinverdiener wollte mein Ex-Mann ebenso über die finanziellen Dinge allein entscheiden. Für ihn kam eine Alterssicherung nur in Form von einer Immobilie in betracht, von dessen Nutzen und Gewinn er zu 100 % überzeugt war.

Jetzt wurde "Ina Ferber" geboren.

http://www.facebook.com/album.php?aid=5144&id=100000136121298&l=d00a46b3b3

 

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