Willkommen auf meiner Autorenhomepage
                  
 
 Navigation
  Home
  über mich
  Mein neuestes Buch
  Was mich bewegt
  für Thomas
  mein Wunsch
  Gute Nacht Gebet
  Sternschnuppengeschichte
  Kasimir auf Wanderschaft
  leseprobe Weihnachtszeit
  Samuel+Luzifer
  Heiteres
  Die andere Seite von mir
  in Büchern
  Besondere Leute
  Verlag Pia Bächtold
  *für Radtouren*
  Gästebuch
  meine Links ***
  Kontakt
  Hinweis
  rePage
Leseprobe: Einige Weihnachtsmärchen
 
1: Beelzemertel (meine persönliche Lieblingsfigur :-) )
2: Schneesternprinzessin
3: Die weiße Frau

22 weitere Geschichten im Buch



1: Peterle und der Beelzemertel

Peterle war ein siebenjähriger Junge, der es mit seinen Späßen allzu arg trieb. Vater, Mutter und Oma waren sehr betrübt darüber. Wollte Peterle doch gar nicht hinhören, wenn sie ihn alle ermahnten, es doch nicht so toll zu treiben. Aber Peter lachte nur darüber und machte seine Faxen, wie sooft. Man sollte ihn doch in Ruhe lassen, dachte er noch genervt. Nun wusste er, dass bald der Nikolaus und sein Geselle, der Beelzemertel, kommen würden, es war doch schon Anfang Dezember.

 

Der Nikolaus war der Gute und der Beelzemertel der Böse. So ähnlich wie der Knecht Ruprecht, nur dass der Beelzemertel wirklich zum Fürchten ist, da er all die bösen Kinder einsammelt, in seinen Sack steckte und mitnahm. Der Beelzemertel verteilte auch keine Süßigkeiten, sondern nur Hiebe mit der Rute. Drückte der Knecht Ruprecht auch oft ein Auge zu, so hatte der Beelzemertel auch noch Spaß an seiner Bestrafung. Auch er trug ein Säcklein mit sich herum, aber nicht mit Süßigkeiten gefüllt. Er schlicht sich, wenn es dunkel wird, durch die Gassen und fand leider immer wieder Kinder, die all zu böse sind. Oft reichte schon seine Rute, die er bedrohlich hin und her schwenkte. Dann versprachen ihm die Kinder sofort, von jetzt an immer artig zu sein. Diese nahm er dann nur nicht mit sich mit.

 

Als Peterle davon hörte, sagte er sich: ‚Na den Beelzemertel werd ich heute aber ärgern. Ich werde mich auf die Lauer legen und eine Schnur über den Weg ziehen. Wenn er dann kommt, werde ich ganz schnell ziehen, so dass er stolpert und in die große Pfütze fallen muss, die dort unten an den Büschen ist. Er wird dann pitsche, patsche nass werden.’ Vor lauter Vorfreude über seinen Streich hüpfte er hin und her und klatschte vergnügt in seine Hände.

Wie es weiter geht erfahrt ihr im Buch Fabeln, Märchen und Geschichten von mir.


2:

Die Schneesternprinzessin    

„Aua! Pass doch auf, wohin du fliegst!“, schimpfte die kleine Schneesternprinzessin Wunsiesie und zog schmerzhaft ihre linke Schulter ein.

„Das habe ich nicht gewollt. Ehrlich, das musst du mir glauben“, antwortete ihre Freundin Maneli und drehte schwungvoll die nächste Pirouette. „Siehst du, das geht einfach“, rief sie ganz außer Atem.

„Das nächste Mal musst du aber besser mit deinen Spitzen aufpassen!“, belehrte Wunsiesie Maneli, rieb sich vorsichtig am Oberarm und zog ein paar kleine Kristalle, die Maneli dabei verloren hatte, heraus. „Du kannst einen so richtig damit verletzen“, schob sie noch nach und verzog ihren kleinen Schmollmund. Ihre langen schwarzen Haare waren zu einer Krone gesteckt worden, denn heute war ja der Wettbewerb der tanzenden Schneeflocken. Wer von ihnen die Beste war, bekam dann noch eine kleine Sternenkette hinein gesponnen.

„Komm, übe noch ein bisschen, bevor der Wettbewerb anfängt“, rief ihre Freundin und machte einen kleinen Salto dabei. Wunsiesie hatte eigentlich keine große Lust dazu, denn sie wusste, dass sie, wie alle Tage zuvor wieder gewinnen würde.

Schon tanzten Tausende kleine Schneeflocken am Himmel und übten fleißig, überall glitzerte und schillerte es. Erst wenn die Schneeflocke einmal den Wettbewerb gewonnen hatte, wurde sie zum Schneestern! Es war eine Freude, ihnen dabei zuzusehen. So ein Spektakel war nicht alle Tage zu sehen.


Wie es weiter geht erfahrt ihr im Buch Fabeln, Märchen und Geschichten von mir.


3:

   Wer sie sieht geht mit Weihnachtsgeschenken leer aus.

Die Weiße Frau

„Stimmt das wirklich, du hast die Weiße Frau gesehen?“, fragte die siebenjährige Jule neugierig ihren um zwei Jahre älteren Bruder, Nils hatte stark mit seinem Erlebnis angegeben. „Du weißt doch, wer die Weiße Frau sieht, bekommt nichts zu Weihnachten, und du wolltest doch den großen roten Autolaster unbedingt haben“, schob Jule nach. „Und auch den Bagger!“

Nils kratzte sich am Kopf, was bei ihm eine dumme Angewohnheit war. Laut dachte er nach: „ Nun, wenn ich es mir genau überlege, bin ich mir doch nicht ganz sicher, vielleicht habe ich mir das nur eingebildet.“ Denn wegen seiner Wichtigtuerei wollte er doch nicht auf all die schönen Weihnachtsgeschenke verzichten. Am Ende kam die weiß gekleidete Frau wirklich und nahm all seine Geschenke weg. Nein, das durfte nicht geschehen.

„Ich habe es gewusst, du Aufschneider, wolltest dich nur wichtig machen“, sagte Jule und lachte ihn aus. Nils wollte sich das nicht gefallen lassen und schubste Jule so arg, dass sie hin fiel und zu weinen anfing. „Du dumme Mimose, hör auf zu flennen“, raunzte er seine Schwester an. Er wollte nicht, dass die Mutter ins Kinderzimmer kam, denn das bedeutete, dass er vielleicht wegen der Schubserei gescholten wird. Aber es war zu spät, schon erschien die Mutter im Türrahmen.

 

„Was ist denn hier los, was ist passiert?“, fragte sie leicht bestürzt und blickte beide fragend an. Nils, der verlegen hin und her wippte, quäkte: „Jule ist selber Schuld, ich bin kein Aufschneider.“ „Kratz dich nicht immer am Kopf, Nils", tadelte ihn seine Mutter leicht. Ging dann zu Julchen und nahm sie liebevoll in die Arme. „Scht, scht, ist doch schon gut, meine Kleine“, tröstete sie Jule, die sofort aufhörte zu weinen. Nur noch ein paar kleine Schluchzer waren zu hören. „Komm und putz dir dein Näschen“, meinte ihre Mama mit sanfter Stimme und reichte ihr ein Taschentuch.

 "Schwesterchen, wir wollen uns wieder vertragen“, sagte Nils und hielt ihr die Hand zur Versöhnung hin. Noch etwas bockig griff sie danach. „Na gut, wenn du meinst, aber...“ Schon wurde Julchen von ihrer Mutter unterbrochen:

 „Scht, nicht schon wieder streiten, ihr beiden“, und lächelte ihnen liebevoll zu. Dass Nils etwas schadenfroh schaute, bemerkten sie nicht. „Um was ging es denn?“, fragte die Mama und blickte ihre zwei Sprösslinge erwartungsvoll an. „Na, um die Weiße Frau. Erst meint Nils, dass er sie gesehen hat und dann wieder nicht. Was stimmt denn nun?“, fragte Julchen neugierig und blickte ihrem Bruder fest in die Augen. „So, so, um die Weiße Frau geht es also?“, hakte die Mama nach. „Ja, jetzt ist Weihnachtszeit, wo sie wieder ihr Unwesen treibt, und den Menschen, die sie beobachten, die Geschenke wegnimmt.“ „Und, Nils, hast du sie gesehen?“.


Wie es weiter geht erfahrt ihr im Buch Fabeln, Märchen und Geschichten von mir.


Fabeln, Märchen und Geschichten-Uschi Hahn


 

ISBN: 978-3-940951-48-9 Hardcover 13 x 19 cm

Preis: 14,00€

Verlag P&B

Cover/Illus: Roselinde Dombach
Produktbeschreibung

Tiere, Menschen und märchenhafte Wesen geben sich in diesem Buch ein Stelldichein.
Sternschnuppe Susi fliegt durch die unendlichen Weiten des Universums,
Kasimir, die Vogelscheuche, wandert durch die Lande,
zwei Schnecken veranstalten ein Wettrennen und Beelzemertel, der grimmige Begleiter des Weihnachtsmannes, erteilt unartigen Kindern eine Lehre.
In diesem bunten Fabeln und Geschichten-Kaleidoskop entführt Uschi Hahn kleine und große Leser in ihre Welt der Märchen zu einem Lesevergnügen, das Langeweile nie aufkommen lässt.  

Verlagsleitung Pia Bächtold   verlagsleitung@verlagpb.de

 

Bestellungen werden gerne beim Verlag  www.verlagpb.de angenommen.

LG Uschi Hahn

 



Willkommen auf meiner Autorenhomepage