Physiotherapie:

Seit meinem 10. Lebensmonat habe ich Physiotherapie. Jetzt bekomme ich 3 mal die Woche Physiotherapie bei Fr. Volkert der Praxis Wittmann in Hilpoltstein und Haunstetten. Dabei turnen wir nach Bobath und Vojta, so dass ich mich jetzt schon alleine hinsetzen kann.
Vielen herzlichen Dank, liebe Kathrin, für all die Mühe und Zeit, die du für uns und vor allem Christina aufbringst!! Du gehörst jetzt schon mit zur Familie und Christina freut sich schon immer sehr, wenn sie dich sieht :-). Du machst das wirklich super. Ich hoffe, du bleibst noch lange Christina´s Physiotherapeutin!
Mama und Papa sollten daheim auch täglich turnen. Doch das gestaltet sich manchmal sehr schwierig. Denn ich mag nicht mit meinen Eltern turnen und so artet das manchmal in einem Kampf aus. So laufen wir viel zusammen und machen Bodenübungen, das lasse ich noch zu.
Im Kinderzentrum turne ich auch fast jeden Tag mit meiner Physiotherapeutin. Es ist anstrengend, aber auch sehr wichtig. Ich habe mittlerweile sogar Spaß an manchen Übungen und vor allem das Laufen gefällt mir. Zusätzlich ist es gut, dass ich nicht weiter an Verstopfung leide.
Lokomattraining:
Während meines Aufenthalts in München im April 2010 habe ich das erste Mal am Lokomaten arbeiten dürfen. Es ist sehr anstrengend, aber auch sehr effektiv und es motoviert unheimlich.
Bei jedem Aufenthalt in München habe ich jetzt Lokomat. Ich habe anschließend oft Muskelkater, aber ich laufe gerne in dem Gerät :-). Schaut einfach mein Video an, dann könnt ihr euch den Lokomaten vorstellen.
http://www.myvideo.de/watch/7531864
Spidertherapie in Nürnberg (08.-19.Februar 2010 und 02.-13.November 2010)

Eine Therapieform aus Polen. Ich habe 2 Stunden jeden Tag Physiotherapie bei Ania, wobei ich 1 Stunde an einem Netz befestigt bin und hierbei Treppensteigen übe, mein Gleichgewicht halten muss und verschiedene Drehbewegungen übe. Das alles soll meine Selbstständigkeit fördern und mich zu eigenem Handeln antreiben. Nebenbei werden meine zwei Gehirnhälften weiter vernetzt, da ich immer über die Körpermitte arbeite. Die Therapie mache ich das erste Mal, und ich hätte gar nicht gedacht, dass ich 2 Stunden am Stück turnen kann und dabei auch noch Spaß habe. Jetzt hoffe ich natürlich, dass ich noch kleine Fortschritte damit mache.
Jetzt im November 2010 habe ich nicht im Netz gearbeitet, wir haben viel mit dem "Erdnussball" gearbeitet, sind gelaufen und haben viele viele Bodenübungen gemacht. Es war oft sehr anstrengend und nach den 10 Tagen war ich platt. Aber für die Beweglichkeit und meinen Muskeltonus ist das sehr gut. Ich werde alle halbe Jahre diese Therapie machen.
Heilpädagogisches Reiten:
Seit Juni 2010 habe ich Reittherapie in Aßlschwang bei Freystadt.

2 x pro Woche habe ich Reiten. Im Sommer ist das sehr anstrengen, im Winter ist eher das Anziehen anstrengend, denn Übungen kann ich da kaum mehr machen. So turne ich auf dem Pferd, wir probieren noch viel aus, aber ich werde schon erstaunlich sicher auf dem Pferd. Katja muss mich kaum mehr halten. Ich hoffe, dass wir das noch lange genehmigt bekommen.
Logopädie:
Während meines Aufenthalts im Kinderzentrum im Juli 2009 habe ich das erste Mal Logopädie bei Frau Maurus erhalten. Zuerst wurde viel ausprobiert und getestet, doch jetzt üben wir mit meinem Step-by-Step und adaptierten Spielzeugen das Ursache-Wirkungs-Prinzip. Im April 2010 haben wir das triangulieren geübt, das ich mittlerweile ganz gut beherrsche. Ich muss dabei einer Person und einem Spielzeug die Aufmerksamkeit widmen, und wenn ich noch etwas mehr möchte, dann Blickkontakt mit der therapierenden Person aufnehmen. Nach 25-30 Minuten bin ich jedes Mal ganz erschöpft und breche einfach ab. Jetzt haben wir die Aufgabe meine erlernten Fähigkeiten in den Alltag einzubauen, damit ich selbstständiger werde und mich besser ausdrücken kann. Mama und Papa nehmen mir manchmal aber einfach noch zu viel ab, so dass ich wieder nichts zu machen brauche. Da müssen die beiden auch erst noch dazulernen :o).
Die Logopädie übernimmt zuhause Frau Kraus aus Hilpoltstein. Sie übt sehr viel und singt mit mir. Ich verstehe viel, doch ich kann es oft einfach nicht umsetzen. Meine motorischen Fähigkeiten sind nicht so gut und so fällt mir vieles schwer. Vielleicht kann ich mich eines Tages über Bilder und Fotos mit meiner Umwelt unterhalten. Wir üben einfach weiter.
Musiktherapie:
Die Musiktherapie habe ich bisher nur im Kinderzentrum in München. Ich habe dabei unheimlich viel Spaß, kann schon super Xylophon und Gitarre spielen. Mittlerweile habe ich auch den Dreh raus zu imitieren, das später für die Verständigung mit meinen Mitmenschen überaus wichtig ist. Durch die Musiktherapie habe ich gelernt, besser an meiner Umgebung teilzunehmen und mich für die Aktivitäten meiner Familie zu interessieren. Vielleicht bekomme ich auch noch Musiktherapie zuhause, aber im Moment bin ich mit 3x Physio- und 2x Logopädie vollkommen ausgelastet. Jetzt im April 2010 habe ich das erste Mal mit beiden Händen am Xylophon gespielt und immer mehr auch meine linke Hand miteingesetzt. Außerdem ist es wichtig, dass ich noch mehr meine einzelnen Finger wahrnehme, so dass ich irgendwann einmal mit dem Finger auf etwas zeigen kann. Das wäre super. Wir üben einfach weiter.

Ergotherapie:
Die Ergotherapie bekomme ich im Kinderzentrum als Ergänzung zur Logopädie. Dort wird viel mit meinem Step-by-Step gearbeitet und mein Verständnis trainiert. Schaukeln gefällt mir dabei am Besten :-).
Psychologentermine:
Auch nur im Kinderzentrum: Hier können Mama und Papa jegliche Probleme mit der Psychologin besprechen, die es mit meiner Erziehung zwangsläufig gibt. Hier wird das richtige Spielen geübt, das Essen besprochen, das Verhalten mit meiner Schwester Antonia analysiert,.... Manchmal reichen schon ein paar Tipps oder Anregungen und vieles gelingt leichter :-).