Ich wurde am 07.07.2006 in Ungarn geboren.
Meine Mama ist eine reinrassige Magyar-Vizsla, mein Papa ist ein Terrier, der unbekannt bleiben möchte. Wir waren Fünf, 3 Braune und 2 Schwarze. Eine Frau, die Barbara hieß, nahm mich mit.

Mein Frauchen Barbara liebte mich über alles und ich durfte sogar im Bett schlafen. Ich wohnte in Ungarn in Balatonfüred.

Ich hatte auch eine Frau, eine große 6-jährige Retriever-Dame, die Alfi hieß. Mit ihr spielte ich den ganzen Tag.

Und dann habe ich viel geschlafen.

Bald wurde ich größer:


und ich feierte meinen 1. Geburtstag.

Ich war eigentlich recht glücklich, doch mein Frauchen ging arbeiten, und ich weinte und bellte den ganzen Tag, wenn sie nicht da war. Ich litt sehr unter Verlassensangst und dementsprechend machte ich natürlich ordentlich Theater. Es half auch nicht, dass Alfi da war. Mein Frauchen fehlte mir.
Die Nachbarn im Haus waren genervt, wollten uns beide erschießen und so musste mein Frauchen mich Ende Juni 2008 mit fast 2 Jahren schweren Herzens abgeben.
Ich kam zu einem Hundeverein am nördlichen Balaton. Dort wohnte ich 3 Monate und die suchten für mich eine angeblich geeignete Familie. Im August 2008 wurde ich nach Deutschland zu einem anderen Tierschutzverein gefahren. Der war nun für mich verantwortlich. Die erste Pflegestelle wollte mich nicht, ich war ja auch sehr nervös.
So kam auf eine Pflegestelle zu Tom und Rosi. Dort wohnte ich bei Labrador Ben, der mir zeigte, wie man Bälle fängt, und Äpfel frisst. Und ich dachte, ich kann dort bleiben, aber auch hier musste ich wieder weg und man suchte immer noch eine Familie für mich.
Und endlich, im November 2008 fand mich meine Familie im Internet und ich zog nach Thüringen zu meiner Beagle-Dame Charlie und Shih-Tzu-Opi Micky.

Im August 2009 fanden wir bei unserem Ungarn-Urlaub mein ehemaliges Frauchen Barbara wieder, die wirklich dachte, dass ich tot bin, weil sie nicht wusste, was mit mir passiert war.
Mein Frauchen Martina und ich hatten einen Tag Zeit, durch Balatonfüred zu schlendern. Ich habe Barbara(links) sofort erkannt, und sie mich auch gleich. Eine tolle Begrüßung für einen tollen Hund.

Und damit Barbara und natürlich auch alle meinen anderen zweibeinigen Freunde jetzt immer wissen, wo ich bin und was ich mache, gibt es hier meine Geschichten.