Update November 2010

Bátor lebt mit 40 Hunden zusammen und immer wieder kommt Unruhe in das Rudel.
Dadurch hat er wahrscheinlich mehr Epileptische Anfälle, als dies wahrscheinlich in einer ruhigen Umgebung mit geregeltem Tagesablauf der Fall wäre.
Bátor sucht ein ruhiges Zuhause, sehr gerne ein älteres rüstiges Ehepaar oder eine Einzelperson.
Die Anfälle sind zum Teil auch Wetterabhängig.
Es ist wichtig das seine neue Familie sich mit Epilepsie beim Hund auskennt oder bereit ist alles darüber zu lernen. Man darf nicht in Angst und Panik verfallen, wenn Bátor einen Anfall erleidet.
Sicher wird er weniger Anfälle bekommen und auch von den Medikamenten runterkommt, wenn er sich erst mal eingelebt hat.
Vermittlung über den Tierschutzverein Paprikahunde e.V. www.paprikahunde.de
Update 16. Mai 2010
Bàtor war am Freitag, 14. Mai 2010 zur Untersuchung in Budapest. Die Epilepsie ist nicht heilbar und er ist fast blind. Dazu kommt, dass er nach jedem Anfall orientierungslos ist.
Schockiert waren wir, als wir erfuhren, dass er über den Tag verteilt mehrere stille Anfälle hat, die sich gar nicht oder nur durch z.Bsp. Zähne kauen äußern.
Zsuzsa muss nun Tagebuch führen, wann Bàtor einen Anfall hat, und wie er dann reagiert. Er ist nun medikamentös eingestellt und Notfallzäpfchen liegen bereit.
Leider ist es nicht heilbar und er wird bei Zsuzsa bleiben.


24. April 2010
...leider haben wir traurige Nachrichten über Bátor. Seine Epilepsie verschlechtert sich Tag für Tag. Er hat täglich mehrmals heftige epileptische Anfälle trotz erhöhter Dosen seiner Medikamente. Tagsüber ist er stumpf infolge der Medikamente. Es gibt in Ungarn eine MR-Untersuchung, mithilfe derer festgestellt werden könnte, wie schwer Bátors Epilepsie ist und ob sie behandelt werden kann. Die Untersuchung könnte auch festlegen, ob Bátor die Krankheit genetisch vererbt hat oder sie als Spätfolge der OP aufgetreten ist. Die Untersuchung wird nur von einem einzigen Arzt in Budapest durchgeführt und bringt sich so erhebliche Kosten, die wir nicht mehr finanzieren können. Es bedeutet 50 - 80 000 HUF, es liegt daran, wie lange Untersuchung Bátors Epilepsie benötigt. Wir müssen nun Geldspenden für seine MR-Unteruchung sammeln. Jedenfalls sollt Ihr Euch aber darüber im Klaren sein, dass es auch vorkommen kann, dass Bátor nicht gerettet werden kann.

14. März 2010
Ich erhalte heute diese email, ein Dankeschön von Bátor:
Hallo
stellt Euch vor, was mir passierte! Vor Kurzem habe ich mich darauf besonnen, wie nützlich meine Beine hinten sind. Mir knurrte schon der Magen, als ich ganz oben auf einem Zwinger einen Futternapf erblickt habe, den ich unbedingt erreichen musste.. Schließlich ist es mir gelungen. Uns Hunden ist sowas sonst nicht erlaubt, aber diesmal war mir mein Herrchen darüber nicht böse. Ganz im Gegenteil! Alle meinen Leute sind überglücklich! Auf dem Video springe ich schon vor Freude!
Nun möchte ich mich bei Euch auch dafür bedanken, dass Ihr hinter mir steht.
Guckt mal!
Viele liebe Grüße
Bátor
08. November 2009
Eine email vom TSV Vackolo:
Die Fotos wurden gestern gemacht. Bátor kann schon einige Minuten ohne Hilfe auf seinen Beinen stehen und einige Schritte machen! Wir sind froh darüber!
Es ist tief berührend, wie mutig er die Schmerzen verträgt.
