Das ist Zuchtpaar Nr.2: CHARLY (geb. Mai 2003in Stadl Paura ) und COOKY (geb2002 in Kohfidisch)
Das ist Jumper der erste Sohn von Charly und Cooky- eine teilweise Handaufzucht, da er mit 4 Wochen attakiert wurde.
Das ist mein erstes Zuchtpaar Oskar( geb 2003) und Gina( geb 2002)
Das ist Sascha sie ist die Tochter von Oskar ung Gina (geb am 14.02.2008 in Staudach) sie ist eine Kunstbrut/Handaufzucht-da Gina, ihre Mama immer ihr Gelege zerstört. Sascha gehört meiner Tochter Jessica.
Hier versucht sie meine Uhr anzuknabbern.
Das bin ich, Monika, mit meinen lieben Baby´s im Kindergarten. Hier werden sie mit den Jungtieren vom Vorjahr sozialisiert und auf ihr weiteres Leben als Papagei mit Artgenossen vorbereitet. Die Jungen bleiben nur solange wie unbedingt nötig in der Handaufzucht, damit sie nicht fehlgeprägt werden.
DIE NATURBRUT IST IMMER VORZUZIEHEN-aber leider manchmal nicht möglich( wie bei Oskar und Gina die das Gelege zerstört- oder die Küken tötet).
Das sind Jumper (geb2006 in Staudach) und Sascha (geb 2008 in Staudach) die beiden sind ein Paar geworden und haben uns ganz unerwartet (da Sascha erst ein Jahr alt war) mit Nachwuchs überrascht.
Sie sind stolze Eltern von 2 Rosakakaduküken (das 3. verstarb leider)
Somit sind Jumper und Sascha unser Zuchtpaar Nr. 3
Jumper und Sascha verstehen sich hervorragend und teilen sogar ihr Futter. Die beiden übernehmen auch die Sozialisierungsphase der Handaufzuchten- da sie selbst die Erfahrung gemacht haben.
Sie erziehen alle Jungtiere im Kindergarten- damit sie ihren späteren Futterspendern sehr viel Freude machen.
Das ist der Kindergarten mit den Erziehern JUMPER und SASCHA.
Ich hoffe, noch viele (zukünftige) Papageienhalter vom Liebenswerten Wesen des Rosakakadus überzeugen zu können.
In ihrem Heimatland Australien weden sie auch liebevoll Galah genannt. Das beteutet: Kobold.
Wer einmal den Jungtieren im meiner Volie in Ruhe zugesehen hat, weiss warum sie so genannt werden- Sie spielen und toben wirklich wie kleine übermütige Kinder-einfach süß!!!!!
Rosakakadu In Menschenhand
Im
Gegensatz zu den meisten anderen Kakaduarten Australiens kommt er nicht
räumlich begrenzt vor, sondern ist sowohl im Wald wie auch in der Savanne in
ganz Australien anzutreffen. Die Nahrung besteht aus Beeren, Kräutern,
Samen der Gräser und insbesondere aus allen dort angebauten
Getreidearten. Er ist der typische Kulturfolger.
Die Rosa-Kakadus haben eine Größe von ca. 35 cm. Beide Geschlechter sind
gleich gezeichnet. Die Rückenseite der Vögel einschließlich der
Flügeldecken ist vom hellen ins dunklere Grau übergehend. Kopf, Hals,
Brust und Bauch sind rosarot. Die Haube ist kleiner als von den anderen
bekannten Kakaduarten, hat eine runde Form und ist von weißlicher, bei einigen
Exemplaren leicht rosa gestrichelten Farbe.
Die Männchen haben einen
starken, rosa-färbenden und warzigen Augenring. Die Iris ist dunkelbraun
bis schwarz. Bei den geschlechtsreifen Weibchen ist der Augenring
schmaler und glatter. Die Iris ist rotbraun bis braun. Bei den
Jungvögeln ist die Iris dunkel. Bei jungen Weibchen fängt diese ca. nach
einem Jahr an, einen greulichen Ring zu bekommen. Ferner sind Jungtiere
an ihrem nicht so ausgefärbten Rosa zu erkennen, das teilweise von grau
unterbrochen ist.
Volierengestaltung
Meine
Rosa-Kakadupaare sind in Volieren, in den Ausmaßen 3 x 2m zzgl. Innenraum
untergebracht. Wichtig ist es, den Rosa-Kakadus viel frisches
Zweigmaterial ständig zur Verfügung zu stellen, da sie bei Brutlust dieses
Material zum Bauen ihrer Nester benötigen. Sehr gute Nistgelegenheiten
sind Naturbaumstämme mit einer Länge von mindestens 1,00 m und einem Durchmesser
von 25 bis 30 cm, die schräghängend unter dem Schutzdach der Volieren
untergebracht sind. Es ist unbedingt erforderlich, die Kontrollklappe bei
Nistkästen höher als bei den anderen Kakadu- und Amazonenarten am Nistbaum
anzubringen, da sie in der Innenhöhle ein Nest von ca. 10 bis 20 cm Höhe aus
dem angebotenen Zweig- und Laubmaterial bauen. Bei Holzvolieren ist es
angebracht, die Innenseiten der Holzbalken mit einem Blech oder Drahtkasten zu
umgeben, weil dieser Kakadu sehr stark nagt und in kürzester Zeit die Voliere
zerstören würde.
Fütterung
Als
Futter bekommen meine Rosakakadus in der Hauptsache Kleinsämereien, und eine
Papageienfuttermischung mit wenigen Sonnenblumenkörnern (Papageien Elite von Da capo) wo auch
Bananenchips und Peparonischoten enthalten sind. Ich warne davor, diese
Kakaduart zu viel mit Sonnenblumenkernen und Erdnüssen oder sonstigen fetten
Sämereien zu füttern, da sie sehr stark zur Verfettung neigen. Dieser
Kakadu hält sich auch mit Vorliebe auf dem Boden der Voliere auf. Gern ziehen
sie den frischaufgehenden Samen aus dem Boden und verspeisen ihn dann.
Obst nehmen sie weniger gern, mit Vorliebe jedoch Hagebutten- sowie
Ebereschenbeeren in frischem und getrocknetem Zustand.
Brut und Aufzucht
In den
zuvor geschilderten Volieren schreiten meine Rosa-Kakadupaare bereitwillig zur
Brut. Rosa-Kakadus legen in der Regel 3 bis 5 Eier. Bei meinen
Paaren waren jedoch selten alle Eier befruchtet. Von beiden Elternteilen
wird abwechselnd gebrütet. In der Regel tagsüber das Männchen und nachts
das Weibchen, oder auch manchmal beide. Die Brutdauer beträgt 23 Tage.
Die Jungen
dürften etwa im Alter von 8 Wochen aus dem Nistkasten ausfliegen. Die
Jungtiere kehren dann nicht mehr in den Nistkasten zurück und werden noch ca. 1
Monat weiter von ihren Eltern versorgt, wobei ich festgestellt habe, dass jedes
Elternteil seinen oder seine speziellen Jungvögel versorgt.
Nicht
selten kommt bei dieser Kakaduart auch noch eine zweite Brut im Jahr vor.
In der Literatur wird vielfach geschildert, dass die Jungtiere aus der ersten
Brut durchaus bei den Elternpaaren verbleiben können. Ich habe jedoch
festgestellt, dass es ratsam ist, sobald die Eltern wieder in Brutstimmung
kommen, die Jungvögel aus der Voliere zu entfernen, da sie sonst sehr oft von
den Elterntieren gejagt und auch verletzt werden.
Im vergangenen
Jahr habe ich einige Rosa-Kakadu-Jungtiere mit der Hand vom ersten Tag an großgezogen.
Die Jungtiere wurde bei uns in der Brutmaschine erbrütet und stammte aus einem
Gelege von 3 Eiern, von denen ich alle
Eier in die Brutmaschine legte, da das Zuchtpaar, von dem diese Eier stammten, immer
die Eier zerstören. Diese Handaufzuchten sind äußerst zahm und im Gegensatz zu den
Elterntieren zu keinem Zeitpunkt aggressiv.
Abschließend möchte ich nochmals die
wesentlichen Vor- und Nachteile dieser Kakaduart aufzählen. Es handelt
sich um einen farblich sehr schönen Vogel, der sehr gut züchtet, vollkommen
winterhart ist und kein Nahrungsspezialist zu sein scheint. Negativ ist,
dass er manchmal aggressiv ist und manche Tiere relativ laut sind.
Ganz sicher ist der Rosakakadu
(nach dem Inkakakadu)eine der farblich schönsten Kakadu- und Papageienarten. Er gilt zudem als der
in der Gefangenschaft am besten brütende Kakadu und zwei Brutzeiten pro Jahr
sind keine Seltenheit. Die Tiere sind absolut winterhart und können problemlos
in einer einigermaßen geschützten Voliere die bei uns vorherrschenden
Wintertemperaturen verkraften.
Die Aussagen über die
Lautstärke und das Kreisch verhalten sind sehr unterschiedlich. Während einige
von Wachhundersatz sprechen weil die Tiere alles und jeden lautstark melden,
sprechen andere von Nachbar-Freundlichkeit, weil die Stimme nicht so laut und
durchdringend sei wie bei anderen Kakadu Arten. Tatsache ist, dass der Rosa 2-
bis 3-mal am Tag seinen Schreianfall bekommt, bei dem er mal so richtig Dampf
ablässt, was er zumeist auch gleichmäßig über den Tag (Morgens-Mittags-Abends)
verteilt.
Wenn sie ihren Rosakakadu als Jungtier erhalten haben, werden sie immer wieder
Veränderungen feststellen. Das Tier kommt etwa mit dem zweiten bis drittem
Lebensjahr in die Pubertät, die in den allermeisten Fällen bis zum fünften
Lebensjahr abgeschlossen ist. In dieser Zeit werden sie immer wieder Launen und
Eigenarten feststellen, die zwar z.T. nervend sind, aber zumeist auch kommen
und gehen. Achten sie darauf, dass sie selbst sich nicht allzu sehr davon
beeinflussen lassen und dem Tier die gleiche Aufmerksamkeit zukommen lassen wie
immer. Nicht mehr und nicht weniger. Mit unter wird der Vogel versuchen sie zu
provozieren, wird vielleicht einmal beißen um die Grenzen auszutesten. Dann ist
es ganz wichtig dass sie sich zu nichts hinreißen lassen und konsequent sind.
Zeigen sie dem Vogel aber auf jedem Fall das es nicht nach seinem Willen
sondern nach ihren Willen geht. Setzen sie sich durch und geben sie nicht nach.
Erst wenn der Rosa gar nicht "hört" oder sie den Eindruck haben daß der
Vogel Grenzen überschritten hat, setzen sie ihn zurück in die Voliere und
strafen sie in durch Nichtbeachtung. Versuchen sie es dann nach einer Zeit noch
einmal.
Wie jeder andere Vogel auch, benötigt der Rosakakadu die Möglichkeit zu
fliegen. Auch wenn der Rosakakadu dafür bekannt ist das er viel auf der Erde
umher läuft, so muss er doch seinen täglichen Ausflug haben.
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