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-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Aennelore Raab Gesendet: Samstag, 14. April 2007 22:59
An: batlia@a-palma.es
Betreff: CENTRO CANINO INTERNACIONAL


Sehr geehrte Frau Cirrer,

Sie als Bürgermeisterin von Palma könnten die Hunde und Katzen in dem
privaten Tierheim retten. Warum tun Sie das nicht? Zählen Lebewesen, die
anders sind als Sie, für Sie nicht? Ist es nicht schon genug, dass miese
Nachbarn, die offenbar keine Tiere leiden können, gegen die Tierschützer
gewonnen haben? Warum schreiten Sie da nicht ein?
Denken Sie bitte daran, dass Sie nicht zuletzt von uns Deutschen sehr gut
leben können (von mir allerdings nicht, ich würde wegen der ständigen
übelsten Tierquälerei in Ihrem Land keinen Fuß auf spanischen Boden setzen
und auch nie spanische Produkte kaufen). Wir Deutsche haben aber etwas gegen
solche Aktionen, wie sie jetzt von Ihnen veranstaltet bzw. geduldet wird,
was letztendlich auf das Gleiche herauskommt. Denken Sie bitte daran, ohne
die Touristen wäre Ihr Land sehr arm! Erst durch sie ist Ihr Land auf dem
wirtschaftlichen Stand wie jetzt.
Ihr Spanier seid ja alle so fromm, kriecht ständig auf den Knien vor
irgendwelchen Heiligenbildern rum und macht Euch eigentlich damit nur
lächerlich, weil hinter dieser übertriebenen Frömmigkeit nichts ist. Deshalb
weiß ich garnicht, warum Spanier immer so stolz sind. Auf was eigentlich?
Auf die grausamen Stierkämpfe, auf das grausame Umbringen der Galgos, auf
die ganzen furchtbaren Tierquälereien, die ständig und überall bei Ihnen
stattfinden? Wenn Sie alle so gläubig sind, dann sollten Sie auch wissen,
dass a l l e Geschöpfe von Gott erschaffen sind, nicht nur die Menschen.
Nach den in allem vollkommenen Tieren waren diese sein letztes Werk, und da
hatte er offenbar schon keine Lust mehr und hat nur noch gepfuscht. Auch
deshalb haben Sie als Spanier und auch niemand anders, der sich Mensch
nennt, auch nur den geringsten Grund, stolz zu sein. Wie man nun wieder
sieht, kommt ja kaum etwas Gutes dabei heraus, wenn die "Krone der
Schöpfung" in Form der lieben Nachbarn tätig wird. Nur wieder noch mehr Leid
über unschuldige Tiere. Sie könnten das aber wieder wettmachen, wenn Sie
Herz beweisen und sich auch für die in Ihren Augen minderwertige Kreatur
einsetzen.
Auf jeden Fall protestiere ich hiermit auf das Allerschärfste gegen die
Schließung des privaten Tierheims CENTRO CANINO INTERNACIONAL!!! Die Tiere
haben ohnehin schon mehr als genug unter den Menschen zu leiden, warum muss
man sie nun schon wieder dafür bestrafen, dass sie geboren sind? Denn das
ist das einzige "Vergehen", das sie nun bitter zu büßen haben. Anstatt froh
zu sein, dass es Menschen gibt, die sich um die armen Geschöpfe kümmern,
verschließen Sie die Augen vor dem Flehen dieser unschuldigen Tiere und
bestrafen nicht nur sie, sondern auch die Tierschützer, und das sind
Menschen, wenn Sie schon für Tiere nichts übrig haben. Die tun das nicht, um
sich zu bereichern oder um sich wichtig zu machen, sondern einfach deshalb,
weil sie ein Herz haben und der leidenden Kreatur helfen wollen. Was man von
Ihnen ja wohl nicht behaupten kann. Es gibt da einen schönen Spruch: Es gibt
Augenblicke, in denen Nichtstun zur Schuld und Handeln zur Notwendigkeit
wird!!!
Und wenn Sie hier nicht enschreiten, kann ich nur eines sagen: Schämen Sie
sich!!!

Mit freundlichen Grüßen

Aennelore Raab

 


 

Brief an einen Freund.

 

Wir kennen uns jetzt erst ein gutes Jahr, mein Freund. In dieser Zeit hast Du mir so unglaublich viel gegeben, dass es mir schwer fällt, in Worte zu packen, was ich empfinde.

Als Du kamst warst Du noch ein Baby – heute bist du bereits erwachsen. Zusammen haben wir so viel gelernt  und erlebt.

Wenn ich heute in Deine Augen sehe, in diesen tiefen schwarzen und geheimnisvollen See voller Gedanken, die ich nur erahnen kann, weiß ich um die geheimnisvolle Macht, die Dich und Deinesgleichen umgibt – das Wissen, das weiterzugeben Du nur in der Lage bist an Menschen, die verstehen. Und ich sehe immer wieder Deine Gefühle: die Freude, wenn wir zusammen spielen oder Du Deinen geliebten Pansenknochen bekommst, die Müdigkeit, die Deine Augen trotz Deiner heftigen Anstrengungen es nicht zu tun, zufallen lässt. Die Euphorie, wenn Frauchen endlich heimkommt und Du Dich vor Glück fast überschlägst in unsrer kleinen Bleibe. Aber immer öfter sehe ich auch eine tiefe Traurigkeit, ganz weit hinten am Rand dieses wundervollen Sees. Ich weiß: dort wohnt die Trauer über die vielen Artgenossen, die vom Menschen gequält werden und von denen Du alles weißt. Auch, dass es dort hinten irgendwo die Brücke über den Regenbogen gibt. Du weißt so vieles und ich bin so dumm. Aber eines, mein kleiner Freund verspreche ich Dir bei meinem Leben: Ich bin nicht mehr jung und gesund, wie Du. Deshalb kann es gut sein, dass ich vor Dir über diese Brücke gehe. Ich schwöre, wenn Du einmal gehen musst dann werde ich dort auf Dich warten, denn Du sollst keine Sekunde allein sein. Und wenn Du vor mir gehst, wirst Du das gleiche tun – ich weiß es.

Das war, was ich Dir sagen wollte, mein kleiner Sonny. Und jetzt lass uns weiterspielen. Der Tag ist so schön.

 

Dein Freund Jochen


Hallo liebe Umweltschützer,
ich bin seit Jahren Mitglied bei Greenpeace.
Ich weiss nicht ob sich andere Tierschützer schon an euch gewandt haben wegen der beschlagnahmten Hunde (102 Stück) in Ancona die von Griechenland gerettet wurden und nach Deutschland zu Adoptivfamilien transportiert werden sollten. Die italienische Staatsanwaltschaft hat diese Hunde beschlagnahmt und diese Hunde vegetieren jetzt in 6 ital. Tierheimen dahin, wahrscheinlich sind viele schon krank geworden weil sie keine Unterschlupf haben und dem Wetter ausgesetzt sind..
Die Hunde sind alle geimpft, gechippt und haben EU-Pässe.
Ich weiss Hunde stehen nicht unter Artenschutz aber es sind auch Tiere die geschützt werden müssen, diese Hunde hatten den Himmel vor Augen und sind jetzt in der ital. Hölle gelandet aus der Hölle Griechenland gerettet.
Könnt ihr nicht dagegen etwas machen, protestieren wenigstens?
Wir haben schon alles Mögliche und Unmögliche versucht, wir haben schon fast keine Hoffnug mehr dass die Hunde zu ihren Besitzern kommen können, wahrscheinlich verschwinden diese in den ital. Hundeverwahranstalten, man kann diese Tierheime nicht anders nennen.
Es gibt eine gute Homepage da kann man das ganze Dilemma nachlesen. (
www.sonny4animals.de )
Ich kann das Ganze nicht verstehen wir sind doch in der Europäische Union darf da so etwas geschehen?.
Habt ihr vielleicht eine Idee was man da machen kann? Oder einen guten Rechtsanwalt der sich in EU-Gesetzen auskennt?
Wir sind wirklich für jede noch so kleine Hilfe dankbar.
 
Mit freundlichem Gruss
Sibylle Müller


sonny4animals

MEIN GOTT das ist ja grausam! Ich wünsche euch das ihr den Kerl findet, der das eurem
Hund angetan habt! Diesem Kerl wünsche ich einen ebenso grausamen Tod! Denn der hat
es verdient. Euer Hund niemals!
Traurige Grüsse Susanne

Sehr verehrte Tierschützer,

 

es ist Tag 18 für unsere vierbeinigen Freunde in Ancona. Die Chancen schwinden.

 

Ich weiß ja auch nicht einmal wie die Hilfe aussehen kann. Anscheinend hat eine Staatsanwältin in Ancona die Macht über das Schicksal dieser Hunde.

 

Auf meine Mail von damals habe ich nie von Ihnen etwas gehört. Haben Sie selbst genug Baustellen bei Ihrer Tierschutzarbeit, oder wie darf ich das verstehen?

 

Gibt es denn niemand, der hier einen guten Rat geben kann?  Müssen wir hilflos zusehen?

 

Uta Engelhardt von der Tierhilfe Korfu ist vor Ort und kämpft. Aber ihre Kraft wird sicherlich weniger und sie ist verständlicherweise mutlos. Inzwischen sind die Hunde auf 6 Tierhheime verteilt. Allein die Beschlagnahmung, die ständigen Umtransportierungen haben die Hunde sicherlich traumatisiert. Viele davon sind krank und alt. Und vielleicht müssen sie sterben, bevor sie jemals spüren konnten, was menschliche Zuwendung bedeutet.

 

Heute wende ich mich erneut an Sie. Ich habe Sie damals ausgewählt in der Hoffnung, daß Sie helfen können.

 

Mein Tierschutzkollege, Jochen Giebelmann hat auf seiner Website www.sonny4animals.de immer den aktuellen Status, sowie natürlich die ganze Historie der 18 Tage.

 

 

Hochachtungsvoll

Ihre

Antje Heinrich

 

 

 

Lieber Jochen,

habe grade die neuesten Meldungen auf Deiner Seite gesehen. Es mag ja alles so sein, wie es da geschrieben steht. Aber es kann doch nicht angehen, dass diese Hunde unter solchen Bedingungen da untergebracht werden. Dieser Unterwasser Boden da zum Beispiel, die stehen doch im Wasser schon tagelang. Kann man denn da nicht wenigstens irgendwas unternehmen, von mir aus ne Anzeige wegen Tierquälerei. Und die ärztliche Versorgung scheint ja auch nicht in Ordnung zu sein. Wenn die Welpen da tot krank werden. Das regt mich ja am meisten auf.Wenn die schon ihre Hunde behalten wollen. dann sollen sie die auch richtig versorgen. Uns nicht als Tierhändler hinstellen sondern selber mit gutem Beispiel vorangehen.

 

Gruß Monika !

 

 

 

 

 

Hallo,
 
euer Engagement ist toll! Natürlich wirft das Handeln dieser Menschen so viele Fragezeichen auf, vor allen Dingen ihre Macht!
Nebenbei meine ich mich daran zu erinnern, dass um 1990 alle Phamarzeutischen Unternehmen in Deutschland, die Tierversuche machen, bekannt gaben, dass aufgrund einer gesetzlichen Grundlage Tiere für Tierversuche ohne sterile Geburt nicht verwendet werden bzw. dürfen, da sonst die Versuche sinnlos wären (klar, schreckliche Vorstellung). Das heißt die großen Pharmaunternehmen müssten angerufen werden und diese Stellungnehme für die italienischen und griechischen Behörden vorlegen über Presse, besser Staatsanwältin). Ich würde mich sofort einsetzen, habe aber selber eine schreckliche, arbeitsintensive Geschichte am Hals - siehe unten!  
 
Auch ich habe den Eindruck, dass die Respektlosígkeit gegenüber den Lebewesen an sich so gravierend zugenommen hat, dass immer nur ein Politikum und ein damit verbundener Druck einer Öffentlichkeit über Sein und Nichtsein entscheidet. Und dies spiegelt sich über die Medien wieder, d. h. es sind fast ausschließlich Journalisten am Werk, die ohne eigene Einstellung nur das berichten, von dem sie denken, dass sie die Öffentlichkeit damit weiter (Entschuldigung) verblöden können.
 
In unserem Landkreis "Ortenaukreis", wo ich wohne, hat sich im Mai des vergangenen Jahres eine Katastrophe mit Tieren (Hunden) ereignet, gegen die wir seither kämpfen, eigentlich ich noch alleine mit der Betroffenen. Die Betroffene hatte für 38 Hunde von ihrem eigenen Geld mehrere hunderttausend Euro für ein Anwesen mit 1,7 Hektar Gelände und teurem Umbau für Hundehaltung investiert. Nicht nur der Hof steht jetzt leer - die Trauer um das Schicksal der Tiere; 7 gesunde Hunde wurden sofort getötet, geht an die Grenzen des Aushaltbaren. Und wohlgemerkt, ich kenne die Betroffene etwa 10 Jahre und sie ist eine Ausnahme im Umgang mit Hunden, denen sie alles nur Mögliche in höchstem Maße angedeihen ließ. Obwohl der Fall zum Himmel schreit, war bis jetzt bei Eilanträgen an die Verwaltungsgerichte festzustellen, dass von der Gegenseite trotz eklatanter Fehler der Veterinärin - alles getan wurde, um diese, bzw. ihre Institution zu schützen. Das Unfassbare geht weiter!
 
Ich werde in Kürze eine Homepage einrichten und die wichtigsten Stationen des Geschehens und das, was wir unternommen haben, dort veröffentlichen. Auch hier ist trotz gerichtlichem Vorgehen die Öffentlichkeit wichtig. Die Presse hat nur für die Gegenseite berichtet und war zu keinerlei objektiver Berichterstattung, die viele Tiere hätte retten können, bereit. Und ich ging damals davon aus, dass ein Schrei durch die hiesige Bevölkerung gehen müsste!
 
Die verantwortliche Veterinärin hier vor Ort hat eine Tragödie verursacht, die mir bis dahin nicht möglich erschien. Auch wenn mir Einiges über das Tun oder Nichtstun von Veterinären über viele Jahre Tierschutzarbeit bekannt war, übertrifft diese Veterinärin und inzwischen alle Beteiligten des hiesigen Landratsamtes, das Verhalten der Verwaltungsrichter und das Kuschen hiesiger Tierschützer vor der Tat dieser Veterinärin alle meine Vorstellungen von Verstoß gegen Tierschutz sowohl praktisch als auch nach dem TierSchG.
 
Wenn auch der Schmerz um das völlig unnötig verursachte Leid und Schicksal der Hunde oft unerträglich ist, so hoffe ich doch, dass der jetzt weiterlaufende Prozess irgendwann gewonnen wird. Die Betroffene darf nicht aufgeben, denn bei einer Gewährung dieses offiziellen Verbrechens gegen die Tiere, wäre es abzusehen, dass ein Handeln nach diesem Muster weiter ginge, ein Profilieren auf Kosten der Tiere.
 
Gerne sende ich vor Einrichtung meiner Homepage als Word-Datei meine Strafanzeige gegen die Veterinärin, weil darin der Vorfall recht eindeutig geschildert ist.
 
Aber jetzt hoffe ich von Herzen, dass die Hunde von Ancona gesund bleiben und bald nach Hause kommen.
 
Liebe Grüße
Doris 

Danke, Doris.

J.



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