sonny4animals - hilft Tieren in Not

 

Auf ein Wort...

Oft wird geglaubt, dass sich die Tierschützer - insbesondere die, die sich um die Hunde in den südlichen, europäischen Ländern kümmern, nur Wichtigtuer seien.

Frei nach dem Motto: "So schlimm wirds schon nicht sein..." geht man nur allzu gerne wieder zur Tagesordnung über.

Nun - wir sind keine Wichtigtuer. Unser Interesse liegt einzig und allein darin, diesen Tieren zu helfen. Tieren, die uns als liebenswerte und über alle Maßen treue Lebewesen millionenfach bewiesen haben, welch wertvolle Geschöpfe sie sind.

Tieren zu helfen, die von Lebewesen der Gattung Mensch in oft so brutaler und unvorstellbarer Weise gequält und getötet werden, dass es uns körperlich weh tut.

Das alles geschieht direkt vor unserer Haustür, sozusagen - zwei Flugstunden entfernt. Während wir an der südländischen Hotelbar unseren Drink nehmen. Uns im Pool räkeln oder sonstwie unseren wohlverdienten Urlaub geniessen.

Wir übertreiben?

Mag sein, dass man auch dieses Mal wieder behaupten wird, die Bilder seien nicht echt - es wären "Fakes".  - Sie sind echt. Leider.

Bitte lesen Sie sich die unten angefügte Mail durch. Sehen Sie sich diese Bilder an.  Und bitte: vergessen Sie nicht: Alle diese Hilfsaktionen werden aus der eigenen Tasche bezahlt oder sind ehrenamtlich.

Bitte helfen Sie uns.

Jochen Giebelmann, www.sonny4animals.de

 

 

Unser Sent: Sunday, January 28, 2007 11:40 PM
Subject: FAR FROM FEAR - ein Wochenende in Spanien :(


Hallo Ihr Lieben,
 
ein Anruf bei ANAA: ein Galgo, der sich nicht einfangen lässt, aber scheinbar verletzt ist - noch Alltag.
 
Die Tierschützer fahren los und sehen Drillo zum ersten Mal. Er ist sehr sehr scheu und es wird schwer sein, ihn einzufangen - noch immer Alltag.
 
Sie sehen ihn deutlicher und plötzlich wird klar - das ist mehr als Alltag, hier geht es um Leben und Tod. Und mit dem Wissen, dass jetzt nichts anderes mehr zählt als Schnelligkeit, findet mit einer Decke eine Treibjagd statt -  bis sie ihn haben ...
 


Der Hals sieht schlimm aus, die Pfoten sehen schlimm aus, es stecken Eisenstücke drin .... Alles an Drillo sieht schlimm aus, er ist ein Bündel nackte Angst. Schnell ins Auto und in die Klinik.
 

  

 

 


 
Narkose - hoffentlich ist er stark genug ...

Der Strick wird erstmal durchgeschnitten.
 

Rund um die Wunde muss gründlichst rasiert und gesäubert werden. Dann beginnt die eigentlich OP ...
 

 

Und hier ist das Seil ...


 


Drillo hat die Narkose überstanden und nun kann man eigentlich nur beten, dass wirklich alle Fremdkörper (auch in den Pfoten) entdeckt und entfernt wurden und das keine Entzündung auftritt, dass Drillo überlebt und er die Chance bekommt seine Angst zu besiegen.
 
Wir werden Drillo selbstverständlich aufnehmen, sobald wir eine geeignete Pflegestelle gefunden haben und bis dahin alle Kosten übernehmen. Ich halte Euch über sein Schicksal auf dem Laufenden ...
 
Traurige Besos
Ulrike


hier noch ein Eintrag aus unserem Telegramm vom 25.01.2007

25.01.2007

"So geschieht es jeden Tag auf der Welt..."

Dieser kleine Galgo, der in etwa 5 Monate alt ist, wurde von einem Freiwilligen Helfer von Kimba gefunden, kurz nachdem er von einem LKW am Rande der Stadt Chiclana (Cadiz, Spanien) angefahren wurde.

Während der arme Kleine sich erbrechend und mit höllischen Schmerzen auf der Schulter mitten auf der Strasse lag, haben mehrere Junge Leute aus der Nachbarschaft einfach nur daneben gestanden und ihn angeglotzt ohne auch nur daran zu denken ihm zu helfen.
Wie man auf dem Foto sehen kann, muss man ein herzloser und verachtenswerter Mensch sein, um kein Mitleid für diesen kleinen Kerl zu empfinden.

Die freiwillige Helferin von Kimba hat ihn in ihr Auto gepackt und ist mit ihm zu Dr. Santiago Gross, unserem Tierarzt, gefahren, der ihn augenblicklich operiert hat.

Wir haben ihm den Namen "TIGRE" gegeben wegen seiner Stärke und seinem Willen zu leben.

Er hat eine offene Schienbeinfraktur und eine verwundete Hinterhand.
Der kleine Tigre erholt sich zuhause bei der Herlferin, die ihn gefunden hat, und unser Tierarzt hat uns gesagt, dass weitere Operationen am oberen Teil des Oberschenkelknochens nötig sein werden.

Bitte helft uns. Unser Tigre braucht eine Familie oder eine Organisation die sich um ihn kümmert. Wir haben nur sehr begrenzte Hilfsmittel und sind komplett von eurer Hilfe abhängig.

Vielen für die Hilfe für Tigre und die Hilfe Kimba die weitere Arbeit zur Rettung von Galgos zu ermöglichen.

Kontakt: Heike    protectorakimba@hotmail.com

www.refugiokimba.org



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