Das Restgefühl von Licht und Wärme -
ein Hochgenuss statt steter Härme,
ist rarer jetzt als feuchte Kälte,
die sich mit Schnee und Eis vermählte.
Von oben drücken Wolkenschwärme,
wo mir einst Licht den Tag erhellte.
Heut Nachmittag, auf heißen Füßen,
schritt sie in Eile, kurz mit Grüßen,
an mir vorüber, nickte weise,
zog in der Ferne Feuerkreise,
um mir die Heimfahrt zu versüßen,
grazil auf goldenem Geleise.
Der Weihnachtsmarkt mit seinen Düften,
mit seiner Wärme, seinen Lüften,
konnt mich mit Lichterglanz nicht trösten.
In Kerzen ruhten Strahlen, dösten …
Da troff ein Schmelz aus grauen Klüften,
die sich von Wolkenrändern lösten.
Beim Starren auf das Band der Flammen,
versanken sie und ich - zusammen.
Ihr Licht ließ sie von niemand pflücken,
verteilte es in Nebelstücken,
in Ahnungen, die matt verschwammen,
ging fremd, um andre zu erquicken.



