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Vorwort:

Leider tendiert unsere Gesellschaft immer mehr zur Anonymität. Dadurch gehen wichtige soziale Bindungen verloren! Traditionelle Werte wie Solidarität, Hilfsbereitschaft und Mitempfinden werden in den Hintergrund gedrängt, während Konsumorientierung, Gewinnstreben und Ellenbogenmentalität an Bedeutung gewinnen!

 

 

 

 

Ein Brief...

 

Sehr geehrte Frau Merkel,

Ich schreibe Ihnen, weil ich finde dass es so nicht weitergeht! Es geht mir hier um die Kindstötung. So wie es jetzt ist, kann es nicht weitergehen.
Mittlerweile liest man jeden!!! Tag in der Zeitung, hört im Radio oder sieht im Fernsehen das irgendwo in Deutschland ein Ihr Kind getötet wurde. Das ein drogenabhängiges Pärchen sein Kind verhungern ließ, eine alleinerziehende Mutter Ihr Kind erstickte, es aus dem Fenster wirft, oder, oder, oder.

Die Tötungsmethoden sind oft grausamer und perverser als Bestseller-Horrorfilme.

Ich frage mich mittlerweile wirklich, ob überhaupt jemand etwas dagegen unternehmen WILL. Wie oft liest man, dass das Jugendamt über die kritische Lage der Familie bescheid wusste und NICHTS getan hat. Im Nachhinein zu sagen, wie leid es ihnen tut bringt uns nichts! Das ist Beihilfe zum Mord, nichts anderes!
Ein Problem unserer Wirtschaft ist ja wohl, dass es zu viele Rentner und zu wenig Kinder gibt. Warum machen sie nichts dagegen? Warum lassen Sie zu, dass unsere Kinder sterben?

Besser gesagt getötet werden?!

Warum greifen Sie nicht rechtzeitig ein?

In diesem Fall müssen harte Konsequenzen in Kraft treten. Wenn das Jugendamt versagt, müssen die, die mit dem Fall einer solchen Familie betreut waren gefeuert werden und durch fähige(!) Mitarbeiter ersetzt werden. Wie kann es sein, dass Sie immer noch Ihr Amt bekleiden?
Entschuldigt ein „Es tut mir/uns Leid,“ dass ein (mehrere) Kind(er) tot sind?

Eine weitere Frage währe wohl, wie es erst soweit kommen kann, dass Menschen ihre Kinder verhungern(!) lassen. Es ist ein derart grausamer Tod, ein schmerzhafter, perverser Kindsmord. Wenn ein Kind beginnt sich selbst(!) zu essen, muss doch mal jemand merken dass dort etwas nicht in Ordnung ist. Wenn alleinerziehende Mütter Ihr Kind ersticken etc. dann brauchen sie Hilfe. Aber nicht erst wenn das Kind schon tot ist. Warum versagen in diesem Fall alle? Gibt es denn keine Fähigen Menschen mehr, die bemerken wenn es einer Familie zu viel wird? Die dann nicht die Augen schließen und warten bis es zu spät ist?!

Zu viele kleine Lebewesen sterben. Viel zu viele. Unternehmen Sie endlich was dagegen Frau Merkel!

Und zwar sofort und nicht erst wenn es schon lange zu spät ist!!!

Ich hoffe, dass noch viele Ihnen Mails schicken werden, dass viele auf dieses Problem aufmerksam werden und das SIE endlich etwas unternehmen!

Mit freundlichen Grüßen

 

 

Wir haben alle verschiedene Vorstellungen davon, wie unsere Kinder sich entwickeln und wie sie ihren Weg durchs Leben finden sollen, aber in einem sind wir uns einig:

Kinder sind unsere Zukunft und unsere Umgebung mit ihnen, spiegelt den Zustand unserer Gesellschaft wider!

 

Kinder lernen im Laufe ihrer Entwicklung die Welt kennen. Sie beobachen, fragen, probieren, begreifen mit unerschöpflicher Energie und Fantasie!

Sie brauchen unseren Schutz und Geborgenheit. Hilfe dabei, mit möglichst vielen der Gefahren in dieser Welt umgehen zu lernen, zu können!

Wichtig ist es, rasch und angemessen bei Missbrauch zu reagieren und hier sind keineswegs nur Polizei oder die Justiz gefordert, sondern WIR als Eltern!

Kinder haben ein Recht, ohne körperliche oder seelische Gewalt und ohne Misshandlungen aufzuwachsen!

Dieses Recht ist sogar gesetzlich verbrieft.

(§ 1631 2 BGB)

Es ist ein Gesetz für Kinder, kein Gesetz gegen Eltern und jeder ist verpflichtet, Kindern mit Respekt zu begegnen!

Kinderpornografie ist ebenfalls als eine der verabscheuungswürdigsten Form des sexuellen Missbrauchs zu nennen!

 

 

 

 

 

Opfer von Kindesmisshandlung werden Mädchen und Jungen in etwa gleich häufig. Behinderte Kinder und solche, die den Erwartungen der Eltern nicht entsprechen, sind besonders gefährdet, misshandelt zu werden (Eltern - Kind - Gewalt).

Bei Kindesmisshandlung treten Frauen und Männer gleich häufig auf. Sie entstammen aus allen sozialen Schichten. Oft entsteht die Tat aus einer Überforderungssituation heraus.

Nicht selten sind schon sehr kleine Kinder betroffen, denn auch Säuglinge werden sexuell ausgebeutet! Die meisten Opfer sind jedoch zwischen 6 und 13 Jahre alt.

Kinder werden heute immer noch vor dem *bösen, fremden Mann* als möglichen Täter gewarnt, dabei spielt sich sexueller Missbrauch von Kindern zumeist in der Familie oder im engeren Bekanntenkreis ab! Es sind Männer die das Kind kennt, denen es vertraut. In den wenigsten Fällen handelt es sich bei der Tat um einen einmaligen *Ausrutscher*, sondern dauert über eine lange Zeit an. Der Täter plant bewusst Gelegenheiten, um sich dem Kind nähern zu können und erfindet Ausreden für sein Tun. Der Täter ist voll verantwortlich für sein Verhalten!

Kinder können die Tragweite  des Missbrauchs nicht vollständig erfassen und abschätzen! 

Kinder haben deshalb niemals Schuld an einem sexuellen Übergriff!!! 

 

Missbrauch durch fremde Täter ist vergleichsweise selten, allerdings begehen diese, Extremtaten, bei denen die Kinder entführt, missbraucht, misshandelt und schliesslich sogar getötet werden!

Alle Erwachsenen in dieser Gesellschaft haben, ganz unabhängig von verwandtschaft - oder bekanntschaftlichen Beziehungen, die Verpflichtung zum Hinsehen und zum Einschreiten, um der Gewalt gegen Kinder und ihrer sexuellen Ausbeutung wirkungsvoll zu begegnen!

 

Auch wenn Kinder selten darüber reden (können), was ihnen angetan wird, so sendet doch jedes Kind in einer solchen Situation Signale aus und reagiert mit Verhaltensauffälligkeiten.

Relativ sichere Anzeichen für sexuellen Missbrauch sind:

Unterleibsverletzungen, Blutergüsse und Bisswunden, Bettnässen, Schlafstörungen, Bauchschmerzen, Sprachstörungen, gestörtes Essverhalten, auffallende Angstzustände, erhötes Sicherheitsbedürfniss, Rückzug in Fantasiewelten bis hin zum Lügen, Kontaktlosigkeit oder Angst vor Erwachsenen.

 

Sicherlich gibt es keinen 100 % Schutz vor Missbrauch, dennoch gibt es Möglichkeiten, Kinder zu stärken, damit sie leichter sexuelle Übergriffe als solche erkennen, sich wehren und Hilfe holen können.

Bei einem Verdacht auf Kindesmisshandlung:

*Beratungsstellen z. B. Kinderschutzbund

*Familien und Erziehungsberatungsstellen

*Jugendamt und Polizei

Bei den Beratungstellen und Jugendamt, werden solche Informationen auf Wunsch, vertraulich behandelt. Bei der Polizei werden dagegen in jedem Fall die Ermittlungen aufgenommen und Strafanzeige erstattet.

 

Kinder sollen im Alltag Respekt erfahren und Selbstvertrauen entwickeln. Erfahrungsgemäss sprechen Täter unsicher und unselbständig wirkende Kinder bevorzugt an.

Macht eurem Kind bewusst, dass es eine eigene Persönlichkeit ist mit Rechten, die kein Mensch, weder ein Fremder noch ein Bekannter,

verletzen darf!

 

Selbstbewusstsein ist der wirksamste Schutz vor sexuellem Missbrauch!

 

 

(von Mantus)
 

Die Nacht war kalt und furchtbar still
Ich nur ein Kind das schlafen will
Noch halb im Traum und ganz benommen
Hört ich vom Flur die Schritte kommen
Die Tür ging auf im dunklen Licht
Blickte ich stumm auf dein Gesicht
Ich weiß nicht mehr wie es begann
Doch du kamst an mein Bett heran

Diese Nacht hat alles zerstört in mir
Und ich weiß ich hasse dich dafür

Ich wusste nicht was grad geschehen
Konnt nichts mehr hören und nichts mehr sehen
Es war so still um mich herum
Ich wollte schreien doch ich blieb stumm
Vielleicht war's doch gar nicht so schlimm
Weil ich doch seine Tochter bin
Nur weil er mir die Kindheit stahl
Und es war nicht das letzte Mal

 





 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 


 



 


         



 

 

 

 

 





 

 


 

 



 

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