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Wenn die Zeit endet, beginnt die Ewigkeit!

 

 

Es sind die Lebenden,
die den Toten die Augen schließen.
Es sind die Toten,
die den Lebenden die Augen öffnen!

 

Wenn wir uns mit unserem eigenen Lebensende beschäftigen,

können wir daraus vieles für uns lernen:

  • Der Tod kann uns lehren, das Leben zu lieben.
  • Der Tod lässt uns die Bedeutung unserer Lebenszeit klar werden.
  • Der Gedanke an unseren Tod kann uns heute bewusst und intensiv leben lassen.
  • Der Tod lässt das deutlicher werden, was wirklich wichtig ist.
  • Der Tod macht klar, dass nichts selbstverständlich ist.

Es geht hier nicht darum, Gedanken an den eigenen Tod zu verherrlichen. Aber wer sich wirklich einmal bewusst macht, dass sein Leben irgendwann zu Ende ist, kann daraus die Motivation und auch die Kraft schöpfen, heute etwas aus der Zeit zu machen, die man hier hat!

 

Mors est quies viatoris -

finis est omnis laboris!

(Der Tod ist die Ruhe des Wanderers - er ist das Ende aller Mühsal!)

Der Tod ist etwas sehr Alltägliches, er ist unser ständiger Begleiter! Bereits bei unserer Geburt ist er aktiv, immer kommt etwas zum Abschluss und beginnt etwas Neues! Täglich sterben viele Körperzellen und werden durch neue ersetzt. Auch der Schlaf ist mit dem Tod stark verwandt und wird dadurch auch

*der kleine Bruder des Todes * genannt!

So sterben wir,

bis wir unseren Körper verlassen, unzählige Tode...

 

Der Tod ist die Heirat der Seele
mit der Ewigkeit!

 

Jede Zeit hat ihr Ende,

jedes Ende seine Zeit.

 Es gibt kein Ende...
Für die Seele gibt es weder Geburt noch Tod.
Sie hat nie angefangen

und niemals hört sie auf zu sein.

Wirklich zu verstehen, dass das eigene Leben irgendwann zu Ende geht, ist keine einfache Erkenntnis. Den Gedanken an unsere Vergänglichkeit zuzulassen, macht schnell Angst!

Aber Niemand kann vor dem Thema

"Tod und Sterben" davonlaufen! Es gibt kaum ein Thema, dass so Angst und Tabubesetzt ist, wie der Tod.

Die Auseinandersetzung mit dem eigenen Tod bringt uns fast zwangsläufig zu der Frage, was wir aus unseren Leben machen wollen. Denn was auch immer wir annehmen, was nach unserem Tod geschehen wird, so geht es für uns in diesem Augenblick doch einzig darum, zu leben. Keiner weiß wirklich, was nach unserer Existenz hier folgt, und dass wir hier sind, stellt uns vor die Aufgabe, etwas aus unserem Leben zu machen!

Wir können uns nur von unserer Angst vor dem Sterben frei machen, wenn wir lernen, unseren Tod als etwas ganz Natürliches zu akzeptieren!

  Der Tod, wie die Geburt, gehört zum physischen Leben. Von Beginn an, ist dieses physische Leben dem Tod, dem Verfall ausgesetzt. Es gibt nichts "Ewiges" auf der Ebene der Materie. Das einzig "Ewige" ist der ständige Rhythmus von Wachsen, Blühen, Zerfallen. Auf dem, was zerfällt, kann Neues wachsen, denn ohne den Zerfall, kann auch nichts Neues geboren werden!

Der Tod gehört eben zum Leben dazu!

Aber sehr viele Menschen mögen sich am liebsten gar nicht mit der Tatsache beschäftigen, dass alles Leben auch einmal sein Ende finden wird, dass von geliebten Menschen und auch das eigene.

Aber wer das Sterben verneint, schneidet sich von einem Teil des Lebens ab, denn Leben und Sterben sind untrennbar miteinander verbunden!

 Tod ...

Wir erleben ihn, wenn jemand aus unserem Umkreis stirbt. Je näher uns dieser Mensch gestanden hat, desto schmerzhafter erleben wir dieses unwiederbringliche Verlassenwerden. Es gibt keinen wirklichen Trost, denn in unserer Trauer sind wir ganz allein; selbst das Mitgefühl anderer kann uns unseren Schmerz nicht wirklich nehmen.

 Leider gibt es *gesellschaftliche Regeln*,

die uns zusätzlich die Trauer noch erschweren, dabei gilt es gerade in dieser Situation zu helfen, dass Unbegreifliche begreiflich zu machen und einfach da zu sein!

Aber es wird erwartet, dass wir stark sind und unsere Gefühle nicht über einen bestimmten Zeitraum hinaus zeigen.

Sind wir aber nach dieser Zeit noch von Leid erfüllt, dann hören wir den Kommentar:

"Das Leben geht weiter. Du solltest nun schon darüber hinweg sein". "Lass dich nicht so hängen". 

Aber der Verlust eines geliebten Menschen, stellt nun mal eine tiefe Verletzung dar, die manchmal erst nach Jahren, oder niemals verheilen wird!

Mir persönlich macht der Tod keine Angst,

warum auch???

Der Gedanke daran *Heimzugehen*

und meine geliebten Verstorbenen wieder zu sehen, erleichtert mir den *Tabu Gedanken* doch ungemein! 

Es kann IHM keiner entkommen und früher oder später, kommt er uns ALLE holen und klopft an Deine Tür, ob Du es nun willst oder nicht!

Aber wie immer Du auch dazu stehen mögest,

was nach dem Tod passieren wird...

Es lohnt sich dennoch, heute im Hier und Jetzt zu leben, denn das Leben jetzt, ist Dir sicher!

Jeder Augenblick, den Du hier bist, ist es wert, von Dir geschätzt und genossen zu werden!

Also, lebe Dein Leben,

denn Du weisst weder den Tag, noch die Stunde...

 

 

 

 

 

 

 

 



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