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Mit der Klinge fahr ich langsam Meinen Unterarm hinauf, Dann ein Schnitt klein und flach Und die Welt um mich blüht auf
Schmerz schärft alle meine Sinne, Jede Faser ist gestimmt Und ich hör den Körper singen, Wenn der Schmerz die Last mir nimmt
Tiefer, noch ein bisschen tiefer Schneid ich in den weißen Arm Aus der Wunde sickert lautlos Dunkles Blut und mir wird warm
Das Blut so rot Das Blut so rein Die Zeit heilt meine Wunden nicht Mein Blut zu sehn ist wunderschön Mein Blut zu sehen tröstet mich
Glück durchströmt den ganzen Körper Schmerz treibt jeden Schmerz heraus Um auf diese Art zu fühlen Nehm ich all das Leid in Kauf
Das Blut so rot Das Blut so rein Die Zeit heilt meine Wunden nicht Mein Blut zu sehn ist wunderschön Mein Blut zu sehen tröstet mich
Ich verletze nur die Hülle Alles was darunter liegt Hab ich so tief eingeschlossen, Dass es sich mir selbst entzieht
Das Blut so rot Das Blut so rein Die Zeit heilt meine Wunden nicht Mein Blut zu sehn ist wunderschön Mein Blut zu sehen tröstet mich
(Subway to Sally)
Darf ich vorstellen,
Borderline mein Name!
Einer der schlimmsten Dinge im Leben, ist der Schmerz in der Seele. Es tut so verdammt weh und dir kann einfach keiner helfen!
Du bist am verzweifeln und denkst immer wieder "Verdammt, warum gerade ich?" Manchmal halten wir diese Undendlichkeit des Schmerzes nicht mehr aus, wir können in dieser Situation noch nicht mal mit jemanden darüber sprechen, weil er es eh nicht verstehen wird, weil du einfach keine Kraft mehr hast um alles zu berichten und weil er dir eh nicht helfen kann. Du nimmst dann die Klinge, mit der Hoffnung diesesmal ein bisschen zu tief zu schneiden. Es passiert einfach. Und dann geht es wieder, der Schmerz ist jetzt leichter zu ertragen. Es ist alles einfach leichter. Den Wunsch zu tief zu schneiden, hat sich heute wieder nicht erfüllt?
Aber das ist doch immer so. Zum Schluss, wenn man dann sieht, was man getan hat, hasst man sich aus tiefstem Grunde und es fängt an sich wieder zu stauen,
der Schmerz...
(Gedanken eines Borderliners)
Mediziner gingen davon aus, dass Borderline eine Erkrankung zwischen Psychose und Neurose sei.
Heute ist jedoch klar, dass es sich um eine Persönlichkeitsstörung handelt!
Jeder kennt die Definition *Borderline* und es gibt unzählige Seiten im Net, um dies bei Interesse nachzulesen!
Daher werde ich auch nicht weiter auf die Thematik eingehen und stelle somit die Frage:
WAS ist eigentlich mit den Angehörigen, die damit konfrontiert und nicht selten an den Rand der Verzweiflung gebracht werden?!
Denn genau wie die Betroffenen selbst, können auch sie in sehr starke Gefühle wie Liebe, Abhängigkeit, Wut und Hass oder Enttäuschung geraten...
Sie sind ebenfalls auf der ständigen Suche,
nach Rat und gedanklichem Ausstausch!
Könnten wir da nicht ebenfalls die Frage stellen:
Warum gerade ICH?!
Aber sie werden einfach, ohne Worte *unter den Tisch gekehrt* und von der Gesellschaft ignoriert, obwohl sie harte Leistungen erbringen und grossen Anforderungen Stand halten müssen!
Daher werde ICH hier einmal zur Abwechslung Eure Aufmerksamkeit, nicht zu verwechseln mit Mitleid, erregen!
Denn DAS Leben als Angehöriger eines Borderliners, ist sehr aufreibend und kostet eine Menge Kraft, die am Ende doch leider hoffnungslos vergeben wird / wurde!
Ich betone vorab, dass nicht jede Borderline-Erkrankung, durch einen sexuellen Missbrauch, oder einen anderen Missbrauch entsteht, wie es die Medien oder Statistiken vorgaukeln!!!
Genauso ist es nicht ein Faktor alleine,
wie zum Beispiel, die nicht ganz so glückliche Erziehung des Kindes, ein Auslöser ist!
Es müssen immer mehrere Faktoren zusammenkommen, bis diese Krankheit zum Ausbruch kommt!
"Dies nur als Anmerkung,
nicht als Rechtfertigung!"
Selbst ist man verunsichert, hilflos und geschockt, wenn sich das eigene Kind selbst verletzt und hat keine Ahnung warum!
Man wird einfach plötzlich mit dieser Tatsache konfrontiert und sucht ständig verzweifelt nach Lösungen!
Dadurch entwickelt man eine Co-Abhängigkeit,
dass heisst, die eigenen Bedürfnisse werden vernachlässigt, man will den Erkrankten auf eigene Kosten glücklich machen, will für ihn nur das Beste, oder läßt sich komplett vom Borderliner in den Bann ziehen und das über Jahre hinweg!
Die Gefahr ist gross, dass sich die Partner, oder Freunde selbst aus den Augen verlieren und nur noch für den anderen da sind!
Und so vergeht die Zeit, dass eigene Leben läuft davon und bleibt auf der Strecke!
Was auch immer man tut, ob man dem Betroffenen Vorwürfe macht oder Rücksicht übt, Konflikte werden dadurch nicht gelöst!
Und schon gar nicht ändert sich das Verhalten des Borderliners, so sehr man sich auch den A... aufreisst!
Es sind leidvolle Monate, Jahre und man fühlt sich als Eltern schlecht, wenn sich ihr Kind selbst verletzt, oder in eine Sucht abdrifted.
Durch das Verhalten entsteht aber auch eine große Verunsicherung in der Familie, wie diese Erkrankung in der Familie ausbrechen konnte und wie man sich jetzt verhalten soll?!
Es beginnt nach der Diagnose Borderline, auch die Suche nach der Schuld...
Bin ICH schuld, dass mein Kind krank geworden ist?
Habe ICH in der Erziehung etwas falsch gemacht?
Habe ICH dem Kind zu wenig Liebe, Zuwendung und Aufmerksamkeit gegeben???
Eine Psychotherapie wäre vielleicht ein Weg, dem Kind und auch mir, zu helfen, gewesen!? Aber was ist, wenn sich das Kind strikt dagegen wehrt und Therapeuten ständig gegen eine Wand rennen, bis sie schliesslich irgendwann resigniert und erfolglos das Handtuch werfen und es als "Sinnlos" bezeichnen???
Als Angehöriger hat man eben nicht das Recht dazu einfach aufzugeben, man muss weiterhin stark sein und kämpfen, in der Hoffnung auf Erfolg!
Aber das ständig wechselnde Verhalten, von klammernder Abhängigkeit zu zorniger Manipulation, von Dankbarkeitsergüssen zu irrationalen Hass, wird auf die Dauer unerträglich und nicht mehr tragbar!!!
Denn Borderliner stossen jene ab, zu denen sie eigentlich am meisten Verbindung suchen,
weil sie das Alleinsein nicht ertragen können, aber sie kommen mit der Nähe auch nicht zurecht!
Klingt für mich schon nach Schizophrenie!
(Ich hasse dich, verlass mich nicht!)
Für jene, die mit der Borderline-Persönlichkeit zusammenleben und einen von der Störung betroffenen Menschen lieben, ist diese endlose Reise genauso hoffnungslos und frustrierend!!!
Es ist nicht leicht, als Elternteil die Borderline Erkrankung zu verstehen, denn es ist eine sehr harte Belastung und Probe, für einem selbst und dem Betroffenen!
Hier ist ein Link aus der Sicht einer Borderlinerin!
Ich persönlich finde es reichlich egoistisch und es macht mich ebenso wütend!
Denn warum sollen denn nur die anderen immer da sein, verstehen und sich aufopfern und dann noch diese Bemerkung...
Zitat aus ihrer Seite:
Spiele nicht den Therapeuten!
Nur, weil Du jetzt ganz gut Bescheid weißt, bist Du noch lange nicht zum geschulten Psychiater mutiert...


Lest es Euch einfach mal durch, vielleicht versteht Ihr *beide Seiten*, bevor Ihr urteilt!
Selbst für mich als Mutter, ist dieses Paranoide Verhalten kaum zu verstehen!
Wie sollen es dann erst Aussenstehende???
Danke für Dein Interesse!

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