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Ein kleines, ganz krankes Kätzchen brauchte dringend jemanden zum Ankuscheln und da war meine Schäferhündin Lady genau die Richtige , die immer alles KleineEin kleines, ganz krankes Kätzchen brauchte dringend jemanden zum Ankuscheln und da war meine Schäferhündin Lady genau die Richtige , die immer alles Kleine  betütelt.

Auf so einem schönen warmen Fell muss das Kitz doch nicht alleine liegen, da ist immer noch Platz für  eine Katze! Übrigens dieselbe, die sich als krankes Kätzchen an die Hündin gekuschelt hat.

Eine dicke Freundschaft!! Gerade Waschbärchen brauchen Gesellschaft zum Toben, Spielen und Kuscheln ,nichts geht ohne den Freund!

Hier haben sich auch Zwei gesucht und gefunden. Das war schon mehr als Freundschaft, das war eine Ehe! Und sie hatten 14 quietsche gelbe Kinderchen!

Mal wieder eine recht ungewöhnliche Freundschaft, meine Hündin Lady,  die sich um alle kleinen Tiere kümmert und das kleine verlassene Rehkitz Farina, das sofort zu weinen anfing wenn ich nur den Raum verließ. So tröstete sie sich mit dem Hund, wusste später aber auch immer genau wen sie vor sich hatte und vor welchen Hunden sie flüchten musste.

Ganz viele Freunde auf einem Haufen, hier gibt es keinen Futterneid, alles wird geteilt.

Im Sommer faul in der Sonne liegen macht mit Freunden auch mehr Spaß als alleine.

Mal wieder Lady, diesmal als Kuschelkissen für einen kleinen Kater.

Ein kunterbunter Haufen Freunde, zwei Kitze, die jeweils ihre Mütter durch einen Unfall verloren haben und ein kleiner Waschbär, der auch nicht alleine sein wollte.

 Auch im Winter döst es sich zusammen besser vor der Heizung als alleine.

 

Marder sind zwar Einzelgänger, aber wenn sie noch in den Kinderschuhen stecken brauchen sieSpielgefährten wie alle anderen Tierkinder auch. Und zu Mehreren tobt es sich einfach schöner und läßt sich auch mehr Unsinn anstellen.

Zwei ganz dicke Freunde,die kaum etwas ohne den anderen machen,eine junge Fähe, Ranja und ein Rüde, Jasper.

Ein Bett ist groß genug , das teilt man sich doch gerne mit einem Freund, in diesem Fall  Fuchs und Katze.

Freundschaft

 

Freundschaft ist meiner Meinung nach etwas ganz Wichtiges in unserem Leben. Jemanden zu haben der zu einem steht, nicht nur in sonnigen Zeiten sondern auch wenn es in unserem Leben mal nicht so rund läuft, jemanden zu haben mit dem wir unsere Probleme und Sorgen besprechen können oder der einfach nur da ist und uns in den Arm nimmt wenn wir mal sehr traurig oder einsam sind .

Auch zwischen Tieren kann  eine Art Freundschaft entstehen.

In einer Auffangstation kommen sehr viele unterschiedliche Tierarten zusammen und manchmal entwickeln sich Zweckgemeinschaften, sei es, das ein kleiner einsamer Waschbär die Nähe und Körperwärme eines Artgenossen vermisst und sich in Ermangelung dessen an die Rehkitze kuschelt, ein verlassenes Rehkitz sich an einem Schäferhund anschließt ,oder die Füchse sich als Spielgefährten eine Katze aussuchen. In freier Natur würde ein Reh vor einem Hund flüchten, die Katze im Leben nicht drauf kommen mit einem Fuchs zu spielen und Waschbären und Marder auch nicht unbedingt etwas gemeinsam unternehmen.

Was ich festgestellt habe ist, dass die Rehe zum Beispiel genau wissen welchen Hund sie kennen und vor welchem sie flüchten müssen. Das Gleiche gilt für meine  Füchse, die wissen genau wen sie vor sich haben und vor wem sie sich verstecken müssen und vor wem nicht.

Ist das eine Art Freundschaft? Vielleicht.

Und wenn es doch bei so unterschiedlichen Tieren klappt die teilweise eigentlich Feinde sind, warum sollte es nicht auch bei uns Menschen funktionieren?

Ich wünsche mir gerade zu Weihnachten etwas mehr Frieden, Toleranz und Freundschaft untereinander.

Frohe Weihnachten!

 

Text und Photos Sylvia Buchenau

 

 

 

 

 

 

 

 



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