Früh genug, wie ich dachte, nämlich Anfang Februar,  hatte ich mit der Gestaltung und der Sammlung von Geschichten begonnen, und dennoch sollte  es am Ende wieder einmal sehr hektisch werden.Diesmal lag es aber wohl weniger an mir, obwohl ich, wie ich zugeben muss zu den Menschen gehöre, die eigentlich immer Zeitdruck brauchen, um zügig arbeiten zu können,
vielmehr waren es in erster Linie die traurigen Ereignisse, die das Jahr 2009 für uns bereit hielt.
Im März bekamen wir die traurige Nachricht, dass Nanou( Artemis)  meinem ersten und letzten Zuchtversuch, unter dem Zwingernamen Trendsetter's  im Alter von nur neun Jahren über die Regenbogenbrücke gegangen war.

Ihre Schwester Brille ( Trendsetter's Athene) folgte Ihr vollkommen überraschend nur wenige Wochen später, am 16 April . Wir waren fassungslos,  zwei Hunde aus unserem Wurf, die viel zu früh wieder aus dieser Welt gehen mussten.

Zudem wurde bei unserer Hündin Aglaia aus dem selbem Wurf , chonisches Nierenversagen diagnostiziert. Unserr rote Asta musste sich zu allem Unglück auch noch einer größeren Operation unterziehen. Während andere sich angesichts solcher tragischer Ereignisse, wie wild in die Arbeit stürzen, reagiere ich darauf immer eine ganze Zeitspanne lang wie gelähmt.

Meine Versuche, ein passendes Design für die Online Adventskalender zu gestalten und eventuell einige Geschichten selbst zu schreiben, bzw. in Setterkreisen zu sammeln, 
wurden deshalb  erst einmal auf Eis gelegt.
Auf das unheilvolle Frühjahr folgte dann glücklicherweise ein wunderschöner Sommer.
 

Asta und Aglaia hatten sich noch einmal wunderbar erholt. Wir durften noch einmal unbeschwerte Spaziergänge in Wald und Flur erleben. Wir trafen so oft wie noch nie "unsere " Rehe", konnten die Ricken mit Kitzen beobachten, die nur wenig, oder gar keine Scheu vor uns zeigten, man kennt sich ja!
Greife und Fledermäuse begleiteten uns oft sogar ein Stück des Weges, und sogar Feldhasen gab es heuer in unserer Gegend wieder, nachdem sie in den letzen Jahren fast ausgestorben wären. 

Im Juni/ Juli startete ich weitere Aufrufe in Tierschutz- und Setterkreisen, mir bitte doch bitte passende Geschichten für beide Kalender zuzuschicken. Leider ging es nur langsam voran, wobei meine Tierschutzkol-leginnen immerhin doch aktiver waren, als die Setterleute.

Zeitweise war ich sehr entmutigt, und überlegte, die Projekte zu verwerfen oder zumindest auf 2010 zu verschieben. 

 

Ich hatte als Abgabeschluss den 31. August festgelegt, aber wer denkt denn schon mitten Im Sommer ud noch dazu in Urlaubsmonat August an einen  Adventskalen-der? So musste ich  den Abgabetermin  gleich mehrmals  verschieben.

>Im September durften dann meine beiden Mädels noch einmal Geburtstag feiern, Aglaia am 13. 09 ihren 10. Geburtstag und Asta am 20.09. ihren 12.Geburtstag.
Sie wirkten noch munter und vital.
 
 Beide machten sich nach wie vor einen Spaß daraus , ahnungslose Passanten zu erschrecken, wobei Aglaia diesen Effekt mühelos  mit ihrer Stimme erreichte, sie war, für einen Setter sehr ungewöhnlich, sicht- und spurlaut, während Asta sich eher  darauf spezialisiert hatte, unvermittelt vor den Leuten aufzutauchen.

Die Arbeiten an den Kalendern gingen zügig voran, nach langem Hin- und Her war es mir auch gelungen, zwei Designs zu entwerfen, die in etwa meinen Vorstellungen entsprachen.
Es begann eine rege Korrespondenz mit Tierschützern und Setterleuten, immer mit dem Ziel vor Augen , genügend Geschichten aufzutreiben,  wenn ich schon die Kalender gestalten würde, wollte ich  nicht auch noch alles selbst schreiben, zudem ist es für die Kalenderbesucher auch viel interessanter und mit Sicherheit spannender, nicht immer von der selben Person lesen zu "müssen" .
So hätte es nun auch weitergehen können, aber..........
Anfang Oktober machte Aglaia einen angeschlagenen Eindruck, ein Umstand, den ich zuerst auf die Tatsache, dass die Mädels alle läufig waren, schob.

 

 Ihr Zustand verschlechterte sich aber dramatisch, sie wollte nicht mehr fressen, ihre Nierenwerte waren erschreckend schnell gestiegen, eine Infusionstherapie schlug nicht mehr an, und so mussten wir in den frühen Morgenstunden des 07. Oktobers Abschied voneinander nehmen.
Während ich  noch an diesem Tag versuchte, mich in die Arbeit zu stürzen und mich etwas abzulenken, war ich die darauffolgenden Tage nicht mehr in der Lage,  weiterzuarbeiten. Mein erklärtes Ziel, bis Ende Oktober, sämtliche Arbeiten am Kalender beendet zu haben rückte in weite Ferne.
Gerade, als ich mich wieder dazu aufraffen konnte, und stundenlang am PC saß, wobei die Spaziergänge mit den Mädels aber nicht zu kurz kamen, kündigte sich neues Unheil an.
 
Asta bekam Nasenbluten, welches trotz vieler Tierarztbesuche, Medikamente und Spritzen nicht zu stillen war. Da sie trotzdem aber noch putzmunter erschien, auch mit gutem Appetit fraß, hofften wir auf einen guten Ausgang. Am 23. Oktober musste sie uns aber doch verlassen. Sie starb auf dem Weg zum Tierarzt in meinen Armen.

 

Jetzt war ich an dem Punkt angelangt, an dem ich mich fragte, ob es überhaupt noch sinnvoll wäre, die begonnenen Arbeiten fortzusetzen. Hatte ich in den vergangen Jahren 2006 und 2007 doch mit viel Elan und vor allen Dingen mit großer Freude an dem jeweiligen Kalender gearbeitet,  so musste ich mich jetzt regelrecht zum Weitermachen zwingen.
Unter diesen Umständen häuften sich auch die  Flüchtigkeitsfehler, da ich mit meinen Gedanken einfach nicht bei der Sache sein konnte. Meine Familie, meine KollegInnen und nicht zuletzt die Tatsache, dass ich die mittlerweile doch große Zahl der Mitwirkenden, die bereits voller Spannung darauf warten, wie ihre Geschichten im Kalender  präsentiert werden, und die dankbare Erinerung an vier ganz besondere Hunde, bewogen mich dazu, meine Projekte zu vollenden. Ich widme deshalb meine beiden Kalender den vier wunderbarsten Hunden der Welt Artemis, Athene, Aglaia und Asta, und allen  anderen Settern anderen ndie uns heuer ein Stück des Weges vorausgegangen sind.
Auch wenn ich das Gefühl habe, dass mit all diesen  Freunden eine ganze  Ära unwiderbringlich zu Ende ging, wird und muss das Leben weitergehen.
Also wird die Arbeit  an diesen Kalendern  bis zum 24. Dezember fortgesetzt werden, mit Sicherheit ist einiges daran noch zu verbessern , zu ändern oder zu ergänzen.
 
An die kleinen Pannen am Rande , sowie an die Tatsache, dass mein PC und die Programme selten mit mir konform gehen und es deshalb tagtäglich zu Abstürzen kommt , oder mir unsere schwarz-rote Undine wieder einmal den Stecker aus der Steckdose zieht , natürlich immer dann , wenn die fast fertige Arbeit noch nicht gespeichert ist, eine Geschichte mit vielen Bildern plötzlich auf mysteriöse Art und Weise , da ich mit einem Onlineeditor arbeite, vollständig aus dem Tierschutzkalender verschwindet, gespeicherte Bilder sich nach Bearbeiten urplötzlich nicht mehr öffnen lassen, oder aufgrund falscher Bennennung eine Zeitlang unauffindbar sind , habe ich mich inzwischen fast schon gewöhnt.
 
An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Mitwirkenden, ohne deren Bereitschaft, Bilder und Texte zur Verfügung zu stellen, der Kalender heuer gar nicht an den Start gehen hätte können,  noch einmal ganz, ganz  herzlich bedanken.
Hier ist er nun, mein kleiner Online Setteradventskalender 2009 und ich hoffe und wünsche mir, dass er Ihnen/ Euch, trotz der traurigen Vorgeschichte, ein klein wenig Freude und ein kurzes Innehalten inmitten des vorweihnachtlichen Trubels  bringen wird. 
 
Wir wünschen Euch/Ihnen allen eine ruhige  und besinnliche Vorweihnachtszeit. 
Silvia Gabler und ihr tierisches Team 
 
 

 



Verantwortlich für den Inhalt ist der Autor der Homepage. Kontakt

Kostenlose Homepage von rePage.de


- w -    Flirten und Bilder bewerten - Lovemission.de